EST
25Apr/18Off

Rennbericht: 1. Lauf Templin 2018

Auftakt zur EST-Meisterschaft in Templin 2018

heißt glühender Asphalt, spannende Zweikämpfe und neue Rundenrekorde. Mit Spannung wurde der erste Lauf der EST am 21.04-22.04.2018 erwartet. Nachdem die Winterpause dieses Jahr gefühlt doppelt so lang war, waren die Rennbedingungen beim ersten Lauf umso optimaler. Die meisten Fahrer verbinden mit dem Templiner Wetter Regen, Hagel, Sturm und Minusgrade. Doch dieses Mal war alles anders. Der Streckenasphalt glühte schon zu Beginn des Trainings am Samstag. Viele neue Gesichter waren dabei. Insbesondere in der Klasse 1 Rookies by Scooter-Attack waren mehr als 30 Starter eingeschrieben. Die Klasse 2 SuperSport war schon in 2017 die teilnehmerstärkste Klasse und zog auch in 2018 viele Starter an. Aber der wirkliche Spannungsbogen lag auf der Klasse 3 Expert by Scooter-Attack. Der Ex-Champion Marc Harder hatte schon beim Abschluss in Jüterbog 2017 seine Revanche gegen den amtierenden Meister Andreas Lukas angekündigt. Doch ein anderer Fahrer stand am Anfang im Fokus: Patrick Borowski. Nach einer schöpferischen Pause wollte Teamchef H.Keller mit Borowski in den Zweikampf der beiden Kontrahenten eingreifen. Und dies gelang von Anfang an. Borowski raste mit absoluter Bestzeit v. 0:53.918 am ganzen Feld vorbei. Dabei konnte Ihm Lukas noch am Gefährlichsten werden, gefolgt von Harder und Pohl. Pechvogel des Tages war der amtierende SuperSport-Meister F. Berktold, der in die Experts aufgestiegen war, um sich mit den Besten zu messen. Daraus wurde jedoch nix, da dieser unglücklich im freien Training stürzte und mittels RTW versorgt werden musste. Die Diagnose am Ende war jedoch glimpflich: Prellungen. Und so musste dieser beiden anschließenden Zeittrainings zu schauen.

Die Ergebnisse des Zeittrainings nach Klassen:

 

Klasse 1 Rookies by Scooter-Attack: 1. N. Heckel; 2. D. D`Alessandro; 3. L. de Wit

Klasse 2 SuperSport: 1. M. Schröder; 2. S. Sperling; 3. D. Kovac

Klasse 3 Expert by Scooter-Attack: 1. P. Borowski; 2. A. Lukas; 3. M. Harder

Klasse 4 Supramatic: 1. H. Zehe; 2. D. Lövenich, 3. J. Gronow

Klasse 7 PitBike: 1. Tim Johnsson; 2. I. Arnaut; 3. J. Schack

 

Am Nachmittag hieß es dann traditionell startfrei zum 3h-Langstreckenrennen. Von Pole ging es für Team 69, gefolgt von Streetlights und S. Durchner. Das Team B2 Plastic nannte sich noch kurzfristig und startete mit einer Runde Rückstand. Dabei sollte sich die Nennung für B2 Plastic lohnen. Schon früh eroberte sich das Team die Spitze und gab Sie auch im Rennverlauf nicht wieder her. Runde für Runde Vorsprung fuhren Sie sich heraus. Team 69 konnte auf Platz 2 nicht beim Speed mithalten. Streetlights hatte wenig Glück und musste in der Runde 119 mit technischem Defekt aufgeben. Platz 3 eroberte sich das Team HK3.

Die Endplatzierung der Langstrecke sehen wie folgt aus: 1. B2 Plastic; 2. Team 69; 3. Team HK3.

 

Rennsonntag:

Klasse 1 – Rookies by Scooter-Attack:

In der Startaufstellung zum ersten Rennen fehlte der Trainingsschnellste N. Heckel. Dieser kämpfte mit technischen Problemen und musste das erste Rennen schrauben anstatt fahren. Dadurch war der Weg frei für D`Alessandro aus Platz 2. Bis zur Runde 3 lag er gut in Führung. Sein Speed sah gut aus, bis zur ersten Kurve n. Start-Ziel. Er stürzte und musste danach seinen Scooter in der Box abstellen. Dadurch konnte de Wit den ersten Platz erobern. Auf Platz 2 kam der Jüngste des Feldes: D. Schnelle. Angefeuert durch die ganze Boxengasse, sah das Nachwuchstalent seine Chance und gab richtig Gas und liess sich auch nicht mehr vom Dritten C. Schmitt einholen. Danach folgten Preis und Hering.

Im zweiten Rennen sahen die Zuschauer ein ganz anderes Bild. Es dominierte T. Henn, der sich von Startplatz 12 durchs ganze Feld raste . D`Alessandro hatte nach technischem Defekt und keinen Speed, um Vorne mitzuhalten und auch Heckel und Schmitt, die sich stark duellierten, konnten Henn`s ersten Sieg nicht aufhalten. Heckel verlor im 2ten Teil des Rennes an Leistung und wurde bis auf Platz 7 durchgereicht. Am Ende siegte Henn, vor Schmitt, vor Durchner. Preis und de Wit folgten auf vier und 5.

Tageswertung 1. Lauf Templin d. Klasse 1 Rookies by Scooter-Attack 

  1. Carsten Schmitt        36 Pkt.
  2. Lorenz de Witt.         36 Pkt.
  3. Torsten Henn.           34 Pkt.

 

Klasse 2: SuperSport: 

Verrücktes Rennen in der Klasse 2. Schröder auf Pole kam vom Start an gut weg. Sperling als Herausforderer crashte in Rd. 2 in den Reifenstapel und brauchte lange, um den Scooter wieder auf die Strecke zu bringen. Der Gaststarter Kovac profitierte davon und begann Schröder unter Druck zu setzen. Dieser konnte den Speed mitgehen und beide fighteten Runde um Runde. Gerade als es an der Spitze richtig spannend wurde, zerlegte sich S. Loibl in Runde 6. Da dieser nicht mehr aufstand, musste das Rennen unterbrochen werden. Nach medizinischer Versorgung erfolgte der Restart mit 25min Verzögerung. Kovac machte die beste Figur und raste auf Platz 1. Schröder hinten dran, konnte dem aber nichts entgegensetzen. Mit zunehmenden Rennverlauf wurde Schröder langsamer und musste sich am Ende Falkowski und Hasemann geschlagen geben. Platz 5 ging an. Freimüller.

Im zweiten Rennen musste Sperling kurzfristig auf eins nach dem Start früh mit technischen Problemen an die Box. Schröder auf 2 musste dem schnelleren P. Hasemann den Vortritt lassen. Auch Kovac knackte Schröder zu Beginn des zweiten Rennens. Bevor es jedoch ein Dreikampf werden konnte, schied P. Hasemann aus und damit war der Weg frei für den Slovaken Kovac. Falkowski fuhr ein starkes zweites Rennen. Am Anfang noch auf Platz 8 zurückgefallen, eroberte er sich Platz 2, auch bedingt durch die Ausfälle/Probleme an der Spitze und konnte sich damit den zweiten Gesamtplatz des 1. Laufs nach Kovac und vor Schröder sichern. Platz 4 und 5 gingen an Kostrzewa und Apostel.

Tageswertung 1. Lauf Templin d. Klasse 2 SuperSport

  1. Denis Kovac                       50 Pkt.
  2. Chris Falkowski                40 Pkt.
  3. Mirko Schröder                29 Pkt.

Klasse 4: Supramatic:

Die Fahrer der Klasse vier starteten auf Vorschlag erstmalig mit der SuperSport zusammen. Die Zusammenstellung harmonierte sehr gut, sodass beschlossen wurde, dies Konzept für die Zukunft fortzuführen. Dabei konnte sich Zehe jeweils in beiden Rennen vor D. Lövenich durchsetzen. Auf den dritten Platz kam J. Gronow.

Tageswertung 1. Lauf Templin d. Klasse 4 Supramatic:

  1. Henry Zehe                        50 Pkt.
  2. Daniel Lövenich               40 Pkt.
  3. Jan Gronow                       32 Pkt.

 

Klasse 7: PitBike:

Bei den Pitbikes startet von Pole der Gaststarter T. Johansen. I. Arnaut als letztjähriger Meister konnte auf der zwei den Speed von Johansen nicht mitgehen und fuhr im Abstand von 5 sek. Überraschend war die Leistung von Joe Schack. Auf einem dritten Platz und mit einem respektablen Abstand von mehr als einer halben Runde, konnte Schack dem Führungsduo nicht gefährlich werden.

Tageswertung 1. Lauf Templin d. Klasse 7: PitBike

  1. Tim Johansen                   50 Pkt.
  2. Ismail Arnaut                    40 Pkt.
  3. Joe Schack                          32 Pkt.

 

Klasse 3: Expert by Scooter-Attack:

Mit Spannung wurde das erste Rennen erwartet. Borowski, Harder, Lukas und Pohl buhlten um die Gunst des Podiums. Und auch die dänischen Meisterschaftsfahrer Simonsen und Svendsen wollten ein Wörtchen mit reden. Und was für ein Rennen war es. Borowski raste vom Start weg vorne weg. Dicht gefolgt von Lukas. Es sah so aus, als wenn dieser als einziger den Wahnsinnsspeed zu mindestens teilweise mitgehen konnte. Dahinter lauerten Harder und Pohl. In Runde 3 jedoch wollte Lukas zu viel und stürzte. Einmal geschüttelt ging es von Position sechs wieder ans Aufholen. An der Spitze sah es nachdem Sturz nach Langeweile aus. Bis Borowski die physikalischen Grenzen überschritt und in Runde 5 ebenfalls stürzte und in Folge dessen auf Platz 5 durchgereicht wurde. Damit war die Strecke frei für Harder. Er musste Zeit rausfahren, um den ersten Platz gegen das Verfolgerfeld zu verteidigen. Lukas, der mittlerweile sich erfolgreich auf Platz 2 vorgekämpft hatte, drohte wieder anzugreifen. Doch plötzlich stürzte dieser wieder in Runde 10 und vergab seine Chance, dass erste Rennen auf dem Podium zu beenden. Pohl profitierte davon und konnte den dritten Platz sichern. Aber was machte Borowski. Nach seinem Sturz pflügte dieser wie ein Irrer durchs Feld. Runde für Runde kassierte er Fahrer für Fahrer mit dem klaren Ziel: Harder an der Spitze zu überholen. In der 13ten Runde sollte es soweit sein. Harder konnte Borowski nichts entgegen setzen und musste sich trotz eines sehr guten Rennens mit Platz 2 zufrieden geben. Pohl auf drei, gefolgt von Svendsen und Simonsen.

Im Rennen 2 waren die Verhältnisse von Anfang an klarer. Borowski nagelte als einsame Spitze vorne vorne weg. Lukas war nach der dritten Runde aus dem Titelkampf raus und Harder auf Platz zwei musste mit einem Abstand von 5 sec. Borowski ziehen lassen. Richtig fighten musste dagegen Pohl. Dieser befand sich ab Runde 3 sprichtwörtlich im „Dänen-Sandwich“. Simonsen am Vorderrad und Svendsen am Hinterrad. Und das war zum Teil ganz eng. Keiner schenkte dem Anderen einen Millimeter Luft und so wurde es ein rundendauernder Dreikampf. Zwischendurch gestikulierten Simonsen und Pohl wild gegenseitig, wohl um zu zeigen, dass der eine sich benachteiligt fühlt. Für Pohl lohnte sich das Rennen. In Runde 8 wurde dieser belohnt und konnte endlich an Simsonsen vorbeiziehen. Danach stand auch der Dritte Platz des Podiums fest. Die Zieleinfahrt lautete wie folgt: Borowski, Harder,Pohl, Simonsen und Ludwig

Tageswertung 1. Lauf Templin d. Klasse 3 Expert by Scooter-Attack:

  1. Patrick Borowski              50 Pkt.
  2. Marc Harder                      40 Pkt.
  3. Kevin Pohl                          32 Pkt.

 

V.i.S.d.P. Andre Schwarz

(2. Vorsitzender EST e.V.)

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6Mär/18Off

EST 2018 -> Willkommen Neueinsteiger

Die Anmeldung für die neue Saison ist erst seit kurzem am Start und schon geht´s richtig los. Viele neue Gesichter sind in 2018 am Start, was wir verdammt geil finden!

Für uns als Organisatoren der EST ist es eine Herzensangelegenheiten den Motorsport von der Pike auf zu fördern und dies beginnt bekanntlich in den kleinen Klassen. Wir freuen uns, dass viele neue Fahrer diese persönliche Herausforderung antreten und können Euch schon jetzt versprechen, Ihr werdet ein Teil der EST werden.

Wenn Ihr Fragen haben, kommt gerne auf uns zu, sprecht die „alten Hasen“ an, denn das ist uns ebenfalls wichtig: Fairness und Respekt auf und neben der Strecke! Dabei wird die gemeinsame Hilfe groß geschrieben.

Freut Euch auf tolle und einzigartige Momente im Rennzirkus der European Scooter Trophy!

Gruß Andre

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2Mär/18Off

Zusammenarbeit 2race + EST 2018

Hallo Fahrergemeinde,

auf die aktuellen Fragen bezüglich der Zusammenarbeit zwischen 2race.be und EST e.V. wollen wir nochmal eingehen.

Wir haben im vergangenen Jahr gesagt, dass wir uns eine Kooperation mit 2race grundsätzlich vorstellen können. Jedoch nur, wenn ausreichende Fahrzeit vorhanden ist. Für das erste gemeinsame Rennen in Wittgenborn haben wir die Zeiten am Samstag bis 20:00Uhr verlängert. So haben wir genügend Zeit ein größeres Fahrerfeld ohne große Verzicht von Fahrzeit starten lassen zu können. WIr werden die Qualifikation, wie gewohnt, Samstags durchziehen.

Für Spa Francochamps sind wir noch am planen und absprechen mit den Betreibern. Ich gehe aber davon aus, dass wir dieses Jahr mehr Zeit bekommen und auch das Freitagstraining möglich sein wird. Auch werden wir die Situation vor Ort mit mobilen Dixi-Wc`s verbessern, sodass für alle ein gewisser Standard sichergestellt ist.

Als Organisatoren der EST halten wir kooperative Zusammenarbeiten für sehr positiv. Die Fahrerfelder vergrößern sich, dass finanzielle Risiko wird geteilt und die Serie bekommt eine enorme Aufwertung. Dies war auch der Grund dafür, dass wir dieses Jahr eine Fortsetzung vereinbart haben.

Lasst uns gemeinsam einen internationalen Zweikampf auf der Strecke, mit einem vollen und bunten Fahrerfeld erleben und dem Scootersport weiter Aufwind verleihen.

... es wird Zeit, dass die neue Saison endlich beginnt!

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23Feb/18Off

Einschreibung

Ab sofort ist die Einschreibung für 2018 möglich.

Fahrer aus dem letzten Jahr können sich Ihre Startnummer bis zum 20.03.2018 sichern.

Die Fahrerliste 2017 haben wir uns leider bei der Umstellung  zerschossen, versuchen diese aber die nächsten Tage wieder herzustellen.

 

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17Okt/17Off

Saisonfinale der EST 2017 in Jueterbog: Der Asphalt brennt.

Mit Spannung wurde der letzte Lauf zur diesjährigen Meisterschaft der EST erwartet. Dabei ging es weniger um die letzten Fights auf dem Weg zur Meisterschaft, sondern viel mehr um die neue Streckenführung nachdem Umbau 2015. Und das Layout stellte sich auch in Wirklichkeit als richtig anspruchsvoller Track heraus. Kurven ohne Ende, ein Wechsel zwischen langsam und schnell geführten Passagen und ein glühender Asphalt verlangten den Startern alles ab. Um die neue Streckenführung kennenzulernen, hatten die Teilnehmer trotz Tagesveranstaltung mehr als 2 Stunden Zeit zum Freien Fahren. Nachdem das richtige Set-Up und die Ideallinie auf der nun über 1,4km langen Strecke gefunden war, lautete das Fazit: Super anspruchsvolle Strecke, die alles abverlangt, aber mega Spaß macht!

 

Nachdem in den Klassen 1,2,3,4,5 und 6 die Meister schon seit dem letzten Rennen feststehen, ging es beim 6. Rennen eher um die Tages- als um die Meisterschaftswertung. Der Ehrgeiz der Teilnehmer war trotz dessen ungebrochen, denn immerhin geht es ja auch noch um die Ehre. Bevor es jedoch in die Startaufstellung ging, musste erstmal das Zeittraining absolviert werden. Bei Tagesveranstaltung gibt es immer nur ein Zeittraining, sodass alles auf dem Punkt passen musste.

 

Folgende Startaufstellung resultierte aus dem Zeittraining:

Klasse 1: 1. A.Dittmar – 2. P. Stefanutto – 3. R.Richter

Klasse 2: 1. N. Dersch – 2. M. Schröder – 3. D.Kückmann

Klasse 3: 1. K. Pohl – 2. A. Lukas – 3. P. Borowski

Klasse 4 + 5 +6 +7: 1. L. Göttlicher – 2. C. Falkowski – 3. A. Quast

Langstrecke: 1. Aua im Kopf – 2. GT Racing Team – 3. Preussen Racing

Pünktlich um 13:00Uhr hieß es dann startfrei für die letzten beiden Rennen dieser Saison.

Klasse 1 – Rookies

Alexander Dittmar auf Pole war auch in Jüterbog in einer anderen Liga unterwegs. Schon im Zeittraining war dieser 1,5 sek. Schneller als der Zweitplatzierte. Mit diesem großen Vorsprung setzte er sich auch direkt vom Start an vom Teilnehmerfeld ab. Dahinter ging es zwischen Richter und Stefanutto um den zweiten Platz und den wichtigen Punkten, um auch den zweiten Platz in der Meisterschaft einzufahren. Runde um Runde fighteten die beiden um die Position, am Ende konnte Richter mit hauchdünnem Vorsprung diese Position vor Stefanutto behaupten. Dahinter landete K.Preis vor Hüskes.

 

Auch im zweiten Rennen hämmerte Dittmar vorneweg. Dieser war bis zum Ziel nicht zu stoppen. Richter lag bis Runde 8 dahinter, musste sich dann aber Stefanutto und Preis geschlagen geben. Dahinter landete Eugen Elli auf Platz 5.

 

Klasse 2 – SuperSport

Dersch - als Gaststarter in der Klasse 2 - und Schröder lieferten sich ein tolles und spannendes Kopf an Kopf Rennen. Schröder konnte direkt die Führung vom Erstplatzierten übernehmen . Dersch, mit mehr Leistung, jagte Schröder und bis kurz vor Schluss glaubte man auch, dass er die Führung behalten würde. In der letzten Runde erwischte es ihn dann und er musste nach einem Rutscher Dersch ziehen lassen. Für Kückmann reichte es nicht ganz um ans Spitzenduo ranzukommen. Er fuhr auf den dritten Platz. Dahinter folgten Beerhues und Brüggeshemke.

 

Im zweiten Lauf gelang Schröder ein super Start. Jedoch konnte er die Führung nicht behaupten, da mit zunehmenden Rennverlauf die Leistung des Rollers immer weiter abfiel. Dersch spielte dies in die Karten. Kückmann profitierte ebenfalls davon und setze an zur Aufholjagd auf Dersch. Am Ende reichte es nicht, um ihn die Führungsposition streitig zu machen. Nachdem Schröder zeitweise bis auf Platz 6 zurückfiel, konnte dieser am Ende noch Platz 3 und einen Platz auf dem Podium einfahren. Begünstigt wurde er auch durch den Ausfall von Brüggeshemke. Platz 4 ging an Beerhues und Platz 5 an Nabbefeld.

 

Klasse 3 – Expert

Mit Spannung wurde das letzte Rennen der Expert erwartet. Pohl, Lukas und Borowski waren nur knapp 2 Zehntel voneinander im Training entfernt gewesen. Und was für ein Rennen wurde es. Pohl stand in der Startaufstellung auf Platz 1 bereit. Die Ampel ging an und der Scooter dafür aus. Alle Ankickversuche blieben ohne Erfolg. Das Feld aus der Einführungsrunde zurück, musste Pohl durchstreifen und von hinten starten, nachdem der Roller wieder lief. Was für ein Pechvogel in dieser Saison. Dadurch war der Weg frei für A. Lukas. Dahinter wurde es auch schon hitzig. Harder, Ong, Borowski gönnten sich nix. Davon profitierte Lukas, in dem er sich Stück für Stück absetzen konnte. Pohl setze an zu einer richtig guten Aufholjagd. Borowski musste den. Dreikampf in Runde 7 mit technischem Defekt aufgeben. Das nutze Harder um Lukas anzugreifen. Für 5 Runden konnte Harder auch die Spitze übernehmen, musste sich am Ende aber doch noch einem starken Lukas ergeben. Pohl gelang nach wilden 10 Runden die Aufholjagd bis auf Platz 3, wo er das Rennen auch beendete.

 

Im zweiten Rennen sollte es für Pohl besser laufen. Den Start gewann er und von diesem Zeitpunkt an, lief es für Ihn. Lukas jagte Pohl kam aber nicht an ihm vorbei. Dafür wurde Borowski Runde für Runde schneller und übernahm in Runde 10 die Spitzenposition. Pohl aber wollte es wissen und fighte um jeden Zentimeter. In Runde 13 nutze er seine Chance und konnte sich vor Borowski setzen. Lukas kam am Ende auf Platz 3. Dahinter folgten Harder und Shahin.

 

Klasse 4:

Henry Zehe war vom Start an schnell unterwegs und jagte seine anderen Konkurrenten der Klasse 7. Hartung auf Platz 2 hatte mit knapp 2 Sekunden langsamer durchschnittlicher Rundenzeit keine Chance, um an ihn ranzukommen. Auf Platz 3 lag Kapmeier vor Gronow.

Im 2. Rennen erwischte es Henry Zehe mit technischem Defekt, sodass der Weg frei war zum Sieg für H. Hartung. Platz 2 belegte Kapmeier vor Gronow.

Klasse 5:

Im 6. Lauf bekam S. Bickell Konkurrenz im Kampf um Platz 1. C. Falkowski ging als Gaststarter an den Start und fuhr zwei sehr gute Rennen. Daher reichte es für Bickell nur für Platz 2.

Klasse 6:

Kein Starter

Klasse 7

Die Pitbike-Klasse dominierte der Youngstar L. Göttlicher nach Belieben. Mit seinem enormen Gewichtsvorteil und dem super Speed, gab es kein Herankommen für die Verfolger Quast und Neumaier, die sich in beiden Rennen mit Platz 2 und 3 begnügen mussten.

Langstrecke:

Insgesamt 13 Teams gingen an den Start, um die letzte Herausforderung in diesem Jahr zu meistern. Die Renndistanz lag bei nur 1,5 Stunden, da es sich um eine Tagesveranstaltung handelte. Ein wenig Hektik gab es zu Beginn des Rennens, da ein Team seinen Transponder vergessen hatte, ein Transponder nicht ging und einer falsch war. Somit dauerte es etwas, bis auf dem Live-Bildschirm die richtige Wertung angezeigt wurde. Lukas Racing fuhr bis zur Mitte einen respektablen Vorsprung von 2 Runden heraus. Ab dann setzte RMU Team Germany zur Aufholjagd an. Am Ende reichte es nicht ganz für RMU und Lukas Racing sicherte sich den Sieg. Auf Platz 3 folgten die Berliner von Preussen Racing. Platz 4 und 5 gingen an GT Racing und HK Racing.

Mit dem 6. Rennen geht eine tolle und zugleich spannende Saison zu Ende. Wenig Verletzte, viele tolle Fights und ein super Nachwuchsfahrerfeld in Klasse 1. Viele Neueinsteiger haben sich für 2018 angekündigt, auf die wir uns schon richtig freuen. Die Klasse 2 war schon in 2017 das leistungsmäßig zusammenhängendste Feld, was viele viele Zweikämpfe gebracht hatte. Wir sind gespannt, wie die Aufsteiger aus Kl. 1 das Feld neu mischen. Eine besondere Spannung verspricht im kommenden Jahr die Klasse 3 - Expert. Nachdem Andreas Lukas den Thron von Marc Harder erobert hatte, zeigte sich dieser als fairer Verlierer. Gemeinsam feierte die Kontrahenten die ganze Nacht. Am Ende gab es dennoch eine kleine Kampfansage in Richtung Lukas: So trete ich nicht ab. 2018 werde ich mir die Krone zurückholen. Nachdem auch Borowski sein Comeback angekündigt hat, wird die Klasse 3 auch mit A. Pohl und Shahin wirklich spannend werden. Mal sehen, ob am Ende nicht auch Ong nochmal um die Meisterschaft 2018 mitreden kann. Wir dürfen also gespannt sein, auf die Rennen im kommenden Jahr.

Am Ende des Abends fand dann die standesgemäße Meisterfeier statt. Nach der Ehrung der Meisterschaftsteilnehmer wurde mit einer ordentlichen Party die Saison 2017 abgeschlossen und bis tief in den Morgen gefeiert.

 

Die Termine für die neue Saison werden vsl. Anfang November bekanntgegeben.

V.i.S.d.P.
Andre Schwarz

(2. Vorsitzender EST e.V.)

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3Okt/17Off

Meisterfeier Jueterbog am 14.10.2017

Die Vorbereitungen für die große Feier laufen auf Hochtouren. Damit das Catering organisiert werden kann, benötigen wir die Teilnehmerzahl mit der wir planen können. Wie versprochen ist das Essen für Fahrer der EST frei!

Für Helfer wird eine Unkostenpauschale in Höhe von 15€ erhoben. Je nach Anmeldung ist auch eine begrenzte Anzahl an Getränken frei.

Anmeldungen können über Facebook oder per Mail an andre.a.schwarz@hotmail.de erfolgen. Wir bitten um Zusage innerhalb von 7 Tagen damit die Küche planen kann.

Danke vorweg!

Gruß Andre

! Veganer bitte melden!

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6Sep/17Off

5. Lauf der EST und 2Race in Liedolsheim vom 2-3 September 2017

  1. Lauf der EST in Liedolsheim: Mehr als 100 Starter bringen den Asphalt zum brennen…

 

Was für eine spannende Mischung bot dieses Rennwochenende. Ein großes internationales Fahrerfeld mit vielen Nationalitäten. Holländer, Franzosen, Belgier, Schweizer, Deutsche und ein Grieche! Ja, ein Grieche. Ihr habt richtig gelesen. Giannis Skertallis wollte sich seinen Lebenstraum erfüllen. Einmal EST mit seinen großen Vorbildern fahren! Er kratze sein Gespartes zusammen und machte sich auf dem Weg nach Deutschland. Hier angekommen, fehlte es an Allem. Helm, Kombi, Scooter, Ausstattung, usw.  Aber mit diesem tollen Fahrerfeld, war auch das Problem schnell gemeistert. Hilfsbereite Fahrer/Teams stellten spontan alles nötig zur Verfügung, damit der Lebenstraum, nicht nur ein Traum bleiben sollte. Und so stand Giannis Skertallis mit den Rookies gemeinsam am Start. Was für eine Irre Geschichte.

Aber auch sonst hatte dieses Rennwochenende viel für die Zuschauer zu bieten. Nachdem wir in SPA gemeinsam mit 2race.be den dritten Lauf ausgerichtet haben, hat uns diesmal die Rennserie in Deutschland besucht. Und so war der Zeitplan bis auf die letzte Sekunde ausgereizt. Insgesamt 7 große Klassen galt es zu organisieren. Aus der Rennserie von 2race waren insbesondere viele Motorräder und PitBike´s dabei, die nochmal viele zusätzliche interessante Rennklassen boten. Damit nicht genug, hatte die Rookies-Klasse einen richtigen tollen Zuspruch gehabt, in dem sich 31 Fahrer für den Start in Klasse 1 Rookies nannten.

Und damit nicht genug, sorgte auch das Wetter mit seinen dauernd wechselnden Witterungen für Spannung und Frustration zu gleich. Schon die Fahrerbesprechung fiel sprichwörtlich ins Wasser und wurde von Blitzen im Hintergrund begleitet. Trotzdem trotzen viele den Bedingungen und versuchten Bestzeiten im freien Training zu fahren. Mit dem 1. Zeittraining hörte es dann endlich auf zu Regnen und es machte sich Hoffnung breit, dass von nun an bessere Bedingungen herrschten. Bis zur gemeinsamen Klasse 4, Pitbike und Zweiräder. Ein Fahrzeug verlor derart viel Benzin, dass die ganze Strecke eingesaut wurde und erstmal großflächig mit Bindemittel abgebunden werden musste. Mit allen vorhandenen Besen und Kräften wurde gekehrt, sodass mit 30min Verspätung der Zeitplan wieder aufgenommen werden konnte. Leider zum Leid vieler Fahrer, da hierdurch das freie Training ausfallen musste. In so einer Situation steckt man einfach nicht drin. Die Qualifikationsläufe endeten mit folgender Startaufstellung jeweils für die ersten drei aller Klassen:

Klasse 1 – Rookies:  1. Loibl– 2. Richter – 3. Durchner

Klasse 2 – SuperSport:  1. Berktold – 2. Kückmann 3. Nabbefeld

Klasse 3 – Expert: 1. Monaya – 2. Harder - 3. Pohl

Die Klassen 6 – BMC-GP und Klasse 7 PitBike waren mit belgischen Klassen gemischt. A. Bähr in Klasse 6 dominierte seine Klasse und startete vor Bartsch und Kraus. Bei den PitBikes führte Fischer vor Dammert vor Natheis.

Achtung: Auf Grund der gemischten Klassen mit 2race.be werden wir nur von den EST-Fahrern berichten, um den Rahmen nicht zu sprengen.

Langstrecke:

Für die Langstrecke meldeten sich insgesamt 18 Teams. Die Bedingungen waren gut, die Strecke trocken. Die Aussichten für den Rennverlauf dagegen nicht und so wurden sicherheitshalber schon die Regenreifen bereitgestellt. Mit 7 Minuten Verspätung wurde das Rennen per Le-Mans-Start gestartet. TI-Scooterracing markierte für die EST die absolute Spitze. Auch während des Rennverlaufs zeichnete sich nie ab, dass ein möglicher Sieg in Gefahr sei. Besondere Aufregung war nach 70 Runden gegeben. Dort flog das Team Schwarzfahrer 2 nach Start und Ziel böse ab. Der Fahrer versuchte mehrmals aufzustehen, ging aber direkt wieder zu oben. Daraufhin unterbrach die Rennleitung das Rennen, sammelte das Fahrerfeld im Vorstart und konnte den verletzten Fahrer schnell versorgen. Durch zwei Krankenwagen vor Ort, einer muss immer frei sein, fiel die Zwangspause nur sehr kurz aus, sodass direkt wieder gestartet werden konnte. Spannung kam dann mit dem einsetzenden Regen auf. Erst leicht tröpfelnd, ergoß sich ein kleiner Monsum über die Strecke und sorgte für Hektik und Spannung durchs Reifen wechseln. TI-Scooterracing machte ein super Rennen und ließ sich den Sieg für die EST nicht mehr nehmen. Insgesamt 167 Runden absolvierte das Team und lag auch nur 5 Runden hinter dem belgischen Ersten. Dahinter landete das Team Schwarzfahrer mit 158 Runden. Team RMU konnte trotz langen Reparaturen immerhin noch 110 Runden absolvieren.

Renn-Sonntag:

Klasse 1 – Rookies: Ungewöhnliches Bild zu Beginn des Starts, der Meisterschaftsführende A. Dittmar startete von ganz hinten. Sonntagmorgen war dieser erst an die Strecke gekommen und konnte somit keine Qualifikation fahren. Warum er zu Recht an der Spitze der Meisterschaft stand, zeigte er beim durchpflügen des Startfeldes, welches 30 Fahrer stark war. Das Überholen war tatsächlich nicht so einfach. Denn die extremen Leistungsunterschiede die sich mit der Saison aufgebaut haben, sorgten dafür, dass Überrundungen schon früh zu Beginn des Rennens folgten. Aber auch dies war nicht so leicht, denn unterschiedliche Erfahrungsstufen trafen aufeinander. Da war auch Aufregung beim Streckenposten gegeben, die es z.T. sehr schwer hatten, den Überblick zu behalten. Insbesondere R. Richter bekam dies zu spüren. Beim Versuch zu überholen, stürzte dieser, da der Posten mit der blauen Flagge nicht so schnell hinterher kam. Er konnte zwar weiterfahren, fand sich aber schnell wieder im Überrundungsmodus, bei dem es dann ein weiteres Mal passierte. Er stürzte und musste in Folge dessen sein Fahrzeug im Infield mit technischem Defekt abstellen. Loibl nutze dies aus, um an die Spitze zu fahren. Doch Dittmar war schneller und holte sich noch Platz 1. Auf Platz 3 kam Stefanutto.

Im zweiten Rennen sollte das Bild nicht anders aussehen. Loibl auf dem Weg zum nächsten Sieg. Richter hinterher. Richter der Pechvogel des Wochenendes, musste jedoch mit technischen Problemen aufgeben, obwohl der einen sehr guten Speed hatte und seinen zweiten Platz in der Meisterschaft behaupten wollte. Durch den Doppelausfall und einem weiteren dritten Platz von Stefanutto, konnte dieser sich die Pos. 2 in der Meisterschaft sichern. Dittmar schaffte es dieses Mal nicht an Loibl vorbei und kam nur auf den zweiten Platz. Dennoch reicht dieses Ergebnis, um den Vorsprung in der Meisterschaft auf über 50 Punkte zu zementieren.

Herzlichen Glückwunsch an Alexander Dittmar zum vorgezogenen Meisterschaftsgewinn.

Klasse 2 – SuperSport:  Mit Spannung - im Hinblick auf die Meisterschaft - wurde das Rennen der SuperSport erwartet. Berktold mit 41 Punkten Vorsprung, stand kurz vor der Krönung. Aber dahinter wurde es eng. Brüggeshemke, Kückmann, Apostel und Schröder kämpften im Pulk um die Plätze 2 und 3. Der Saisonverlauf spiegelte sich auch in Liedolsheim wieder. Berktold raste in beiden Rennen dem Feld davon und sicherte sich den Sieg. Apostel behauptete sich im ersten Rennen auf Platz 2 gegenüber Nabbefeld, der eine starke Leistung zeigte und knapp mit Platz 3 unterlag. Auch Brüggeshemke hatte bis zum Schluss noch Hoffnung gehabt, kam aber an den Beiden nicht vorbei und belegte Platz 4 vor Beerhues. Kückmann musste mit technischem Defekt in Runde 5 passen.

Bevor das zweite Rennen startete, musste der Zweitplatzierte, D. Kückmann, in der Einführungsrunde passen und sein Fahrzeug mit technischem Defekt in die Box schieben. Hierdurch war die Bahn frei für Brüggeshemke, der an Nabbefeld und Apostel vorbeistach und sich wichtige Punkte für den sicheren zweiten Platz in der Meisterschaft sicherte. Berktold raste, wie beschrieben, zum Start-Ziel-Sieg. Platz 3 nahm Apostel vor Nabbefeld ein.

Herzlichen Glückwunsch an Florian Berktold zum vorzeitigen Meisterschaftssieg. Wir freuen uns auf Dich bei den Experts!

Klasse 3 – Expert: Ungewöhnliches Bild am Start zum ersten Rennen. Die ersten 3 Plätze blieben frei, da die Fahrer nicht rechtzeitig am Vorstart waren und von hinten starten mussten. So war die Bahn frei für A. Lukas. Mit 53 Punkten Vorsprung in der Meisterschaft, hatte er die Chance schon bei diesem Rennen den Sack zu zu machen. Einen wirklich guten Start konnte Harder verzeichnen, der sich schon früh auf Platz 2 katapultierte. Bevor es jedoch richtig losging, war es Monaya, der zu schnell am Fahrerfeld vorbeiwollte, um den verlorenen 1. Platz zurück zu erobern. Beim Versuch Irmscher zu überholen, war er zu übereifrig und rutsche beim Reinstechen weg und brachte Irmscher zu Fall. Dieser blieb auch erstmal benommen am Boden liegen. Besonders unglücklich war dies Manöver für Sperling, der direkt dahinter nicht mehr ausweichen konnte und ebenfalls stürzte und zu Boden ging und daraufhin auch für den Rest des Sonntags ausfiel. Das Rennen wurde daraufhin unterbrochen. Irmscher wurde kurz ärztlich begutachtet. Die Zeit nutzen die Helfer, um die Strecke wieder zu richten und zu kehren. Das Rennen wurde im Anschluss von den Positionen der letzten gemeinsamen Zieldurchfahrt wieder gestartet. Auch Irmscher war wieder dabei. Jetzt war es die Zeit von Monaya, der sich auf Platz 1 vorarbeitete. Zweiter wurde Lukas, der seinen Platz knapp vor Camoglu behauptete.

Im zweiten Rennen raste Monaya von Anfang an dem Feld davon. Camoglu landete auf Platz zwei. Lukas reichte der dritte Platz, da beide Schweizer nur Gaststarter waren und sicherte sich mit weiteren 50 Punkten vorzeitig  die Meisterschaft. Auf Platz vier landete Pohl vor Ong.

Herzlichen Glückwunsch Andreas Lukas zu einer tollen Saison und zum vorzeitigem Meisterschaftssieg!

Klasse 6 – BMC-GP: Mit drei Piloten ging es in den internationalen Fight mit 2race.be-Fahrern. In beiden Rennen sicherte sich Bähr die Führung vor Bartsch und Kraus. Dennoch waren es spannende Kämpfe, die sich die drei Piloten mit den belgischen Fahrern lieferten.

Auch Bähr ist vorzeitiger Meister, zu dessen Meisterschaft wir gratulieren. Nächstes Jahr gibt´s aber mehr Konkurrenz. J

Klasse 7 – PitBike: Dammert konnte auf Grund technischen Defekt nicht an den Start gehen. Und so lag es an Fischer, Natheis und Ebersbach die Fahne in der gemischten Klasse hochzuhalten. Ganz vorne mitfahren war nicht drin, aber eine tolle Leistung haben alle drei gezeigt. Die Zieleinfahrten in beiden Rennen waren für die EST in der Reihenfolge: Fischer, Natheis und Ebersbach.

 

Wir freuen uns auf den großen Abschluss am 14.Oktober in Jüterbog. Dort werden wir auch am Samstagabend die Meister der Klassen gebührend feiern und eine tolle Saison gemeinsam ausklingen lassen.

V.i.S.d.P. Andre Schwarz

(2.Vorsitzender EST)

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17Aug/17Off

4. Lauf der European Scooter Trophy – Der Harz bebt…

Auf dem Zeitplan zum 4. Lauf der EST stand dieses Mal der Harz-Ring. Beste Voraussetzungen für ein spannendes Rennwochenende bringt die Strecke per se mit. Zum 4. Lauf versammelte sich Samstagmorgen ein volles Starterfeld um die Jagd auf Bestzeiten auf dem 1068m langen Rennkurs zu beginnen.

Die Bedingungen hierfür waren nahezu perfekt. 20 Grad, trockene Strecke, super Stimmung im Fahrerlager. Neben dem Sprinterfeld wurden auch viele Starter in der 3h-Langstrecke erwartet. Die Veranstalter hatten sich im Vorfeld zum Lauf überlegt, die Preise für die Langstrecke deutlich zu senken. Im Wesentlichen sollten Sprintfahrer, die gleichzeitig auch in der Langstrecke starten, hiervon profitieren. Dieses Angebot wurde so gut angenommen, dass es am Ende des Tages noch potenzielle Fahrzeuge gab, aber nicht mehr genügend Fahrer.

Bevor die Langstrecke starten konnte, galt es jedoch erstmal die Zeittrainings zu absolvieren, um sich eine gute Startposition für die Rennen am Sonntag zu ergattern.

Klasse 1 – Rookies:

Stefanutto konnte sich in der zweiten Quali mit einer 1:01.396 noch an Alexander Dittmar vorbei schieben . Dahinter starten Loibl, Richter und Müller.

Klasse 2 – SuperSport:

Die ersten drei Plätze wurden im zweiten Qualifying ausgefahren. Berktold jedoch war vom Verfolgerfeld nicht zu stoppen. Mit einem Abstand von 6 Zehnteln folgte M. Schröder. Beerhues, Brüggeshemke und Apostel erreichten die Plätze 3-5.

Klasse 3 – Expert:

Schon am Freitag wurde verbissen für die beste Rundenzeit trainiert. Dabei hat sich zwischen Lukas, Harder und Pohl ein regelrechter Dreikampf über die Saison entwickelt. Dies Bild setzte sich im Zeittraining vor. Man spürte förmlich den Ehrgeiz der drei Piloten. Am Ende stand jedoch Lukas mit einem lächelnden Gesicht auf dem ersten Platz. Nur einen Wimpernschlag entfernt folgte Pohl vor Harder. Der Abstand des Trios betrug am Ende weniger als 2 Zehntel und so durfte mit Spannung der Sonntag erwartet werden.

Klasse 4-7:

In der gemischten Klasse startet Schack von der Pole. Dahinter folgten Ihm  Bartsch, Göttlicher und Dammert.

Mit viel Vorfreude wurde das Langstreckenrennen erwartet. Insgesamt 13 Teams standen am Start und warteten darauf, dass die Deutschlandflagge sich senkt. Auf die Plätze, fertig und los…  Dabei meinte es HK Racing zu gut und stürzte direkt in der ersten Kurve. Er konnte jedoch wieder aufstehen und das Feld von hinten aufrollen. Startsieger war eindeutig MultiKulti, dicht gefolgt von b.e.-Racing. Mit dem ersten Boxenstop würfelte sich jedoch das Feld gehörig. HK Racing setzte zur Aufholjagd an und konnte lange Zeit den zweiten Platz behaupten, während MultiKulti seinen Abstand Stück für Stück vergrößern. RMU Team Germany setzte im zweiten Renndrittel zur Aufholjagd an. An MultiKulti war jedoch kein Rankommen. Schon fast auf dem Podiumsplatz angekommen, stürzte MultiKulti schwer. Der Weg war frei für RMU Racing Team. Luca Göttlicher gab alles und holte den großen Rundenvorsprung wieder auf. Und es hätte nicht dramatischer sein können, genau mit der Zielflagge überholte RMU MultiKulti und siegte mit 170 Runden. MultiKulti schob noch das PitBike über die Ziellinie und sicherte sich dadurch den zweiten Platz mit rundengleicher Zahl.  Der dritte Platz geht mit 2 Runden Rückstand an HK Racing. Platz 4 mit 3 Runden Rückstand geht an Preussen Racing gefolgt von SR Racing Team.

Der Renntag:

Die Bedingungen für den Renntag schienen ideal. Leicht bewölkt, 20 Grad. Das nutze auch das komplette Fahrerfeld bei der Session des freien Trainings zur Vorbereitung auf die Rennen aus. Dabei gab es satte 2Stunden und 30min freies Training. Mit neuen Ideen aus Belgien zurückgekommen, führten die Veranstalter der EST zwei Neuigkeiten ein. Direkt am Vorstart wurde schon nach den Platzierungen der Startaufstellung vorsortiert. Dies soll insbesondere beim großen Lauf in Liedolsheim helfen.

Beim ersten Rennen war es wiedermal A. Dittmar der als Bester startete. Stefanutto auf Pole kam überhaupt nicht weg und musste sich weiter hinten einreihen. Loibl kämpfte verbissen mit Dittmar, konnte Ihm aber nicht gefährlich werden. Heckel musste mit technischem Defekt schon am Vorstart passen. Im weiteren Rennverlauf kämpfte sich Stefanutto noch auch den dritten Rang vor. Für besondere Aufregung sorgte jedoch Hüskes. Diese stürzte unglücklich beim Überholversuch in der letzten Kurve bevor er das Rennen beendet hatte. Die Folge war ein RTW-Einsatz, mit der Diagnose einer ausgekugelten Schulter. Der angeforderte Rettungswagen kam relativ schnell, jedoch musste separat ein Notarzt per Helikopter eingeflogen werden, was zu einer erheblichen Verzögerungen von 1 Stunde führte.  Am Ende des Tages konnten wir den verunfallten Fahrer wieder im Fahrerlager begrüßen und wünschen ihm gute Besserung.

Das erste Rennen der Klasse 2 war ein irrer Fight durch das gesamte Starterfeld. An der Spitze kämpften Berktold, Schröder, Beerhues und Goldenpfennig. Dabei konnte sich Berktold ein wenig vom Verfolgerfeld lösen. Goldenpfennig klebte an Beerhues dran, konnte ihn aber nicht packen. Dafür schaffte es Beerhues kurz vor Schluss an Schröder vorbeizuziehen. Goldenpfennig wurde nach hingegen ans Ende durchgereicht. Der eigentliche Wahnsinnsfight fand jedoch dahinter statt. Die Starter mit den Nr. 32,93,18,86,71,59,15, 14, 88 und 44 kämpften in einem Block Reifen an Reifen. Unzählige Überholmanöver waren die Folge. Wow, was für eine Spannung pur! Am Ende behielt Apostel vor Brüggeshemke auf Platz 4 die Nerven.

In dem Mehrklassenrennen Kl.4-7 war es Schack, der vor Göttlicher und Dammerte siegte. Dabei fuhr Schack die absolute Bestzeit vom WE mit 56.183. Bei den GP´s sicherste sich Bartsch hauchdünn den Sieg. Zehe sicherte sich gewohntermaßen Platz 1, vor Hasenberg und Gronow.

Bei den Expert wurde der Vorstart neu organisiert, sodass die Fahrer 10min Vorbereitungszeit in der Startaufstellung hatten. Allerdings erwies sich dies nicht zum Vorteil für Pohl, der schon bei der Einführungsrunde seinen Scooter nicht anbekam. Nachdem er es geschafft hatte, blieb er in der ersten Kurve wieder liegen und musste seinen Scooter in die Box schieben. Lukas nutze diesen Moment beim Start, um sich direkt auf 1 zu schieben. Nachdem Harder in der ersten Runde stürzte, war ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen. Shahin raste vom Ende innerhalb von 4 Runden direkt auf den zweiten Platz vor und sicherte sich damit wichtige Punkte vor Harder und vergrößerte damit auch den Vorsprung von Lukas in der Meisterschaftswertung. Dahinter folgte Ong, der zwischenzeitlich Zweiter war, vor Dersch. Sperling stürzte in der Kurve vor der Start-Ziel und musste frustiert aufgeben, was er sichtbar an den Aufstellern der Startaufstellung ausließ. Pole übrings kam mit 3 Runden Rückstand wieder aus der Box und sicherte sich damit wichtige Meisterschaftspunkte.

2. Rennen

Nachdem die Mittagspause durch die Zwangspause entfiel sollte es direkt zum zweiten Rennen gehen. Dieses Mal war es der Wettergott, der es dann nochmal spannend machte, in dem es schon am Vorstart leicht zu regnen begann. Die Rennleitung entschied sich dennoch zu starten, da die Fahrbahnverhältnisse durch das warme Wetter sehr gut waren. Zur besseren Eingewöhnung wurden dem Fahrerfeld jedoch zwei Einführungsrunden gewährt. Beim Start war es dann wieder Dittmar, der am Besten wegkam. Dieses Mal sollte es jedoch nicht ganz so einfach bleiben. Richter folgte Ihm dicht und lauerte förmlich darauf, dass der Dittmar einen Fehler machte oder der Regen sich weiter verstärkte. Es blieb jedoch dabei, Dittmar machte ein fehlerfreies Rennen und konnte als Erster über die Start und Ziel-Linie gehen. Nicht weniger spannend war der Zweikampf um Position 3. Loibl musste sich gegen Stefanutto behaupten, was dieser souverän machte Auf Platz 5 landete A.Müller, der im ersten Rennen mit technischem Defekt passen musste.

Die Rennleitung entschied sich schon während des 2.Rennens der Klasse 1 alle nachfolgenden Rennen als „Regen-Rennen“ durchzuführen. Somit lag es in der Hand der Fahrer, ob Sie auf mehr oder weniger Regen spekulierten.

Es blieb jedoch trocken und auch die Aufregung aus dem ersten Rennen setzte sich im zweiten Lauf der Klasse 2 nicht fort. Schröder durfte nach technischem Defekt am Fahrzeug nur noch außerhalb der Wertung an den Start gehen. Berktold und Brüggeshemke starten vorneweg und ließen sich die Position nicht mehr streitig machen. Auch Beerhues sicherte sich den dritten Platz. Goldenpfennig landete auf Platz 4, hinter Kückmann.

Beim zweiten Rennen der Kl. 4 gingen nur noch Zehe und Hasenberg an den Start. Zehe raste wiedermal auf Platz 1. In der Klasse BMC-GP siegte Bartsch. Dahinter folgte nun mit etwas Abstand Bähr. Bei den Pitbikes kopierte sich der Zieleinlauf aus dem 1. Rennen. Schack, Göttlicher und Dammert.

Für das letzte Rennen der Klasse 3 hatte sich Pohl einen anderen Rennausgang vorgenommen. Am Start reichte es jedoch noch nicht. Lukas startete wiedermal tadellos auf den ersten Platz. Aber Pohl raste dicht hinterher. Reifen an Reifen ging es Runde für Runde in den Zweikampf. Pohl versuchte es auf der Bremse und beim Rausbeschleunigen. In Runde 6 hatte er sich dann Lukas zu recht gelegt. Dieser merkte den Speed von Pohl und lies es nicht auf einen Sturz drauf ankommen, sondern sicherte sich lieber die wichtigen Punkte des zweiten Platzes. Für Harder lief es wieder nicht gut, der sichtlich körperlich angeschlagen war. Dennoch kämpfte er verbissen gegen sich selbst und zeigte sich als fairer Verlierer des Wochenendes. Platz drei sicherte sich Shahin, der wie im ersten Rennen von hinten starten musste. Dahinter folgen Ong und Dersch.

Das nächste Rennen am 02.09 und 03.09 findet in Liedolsheim statt. Wir freuen uns auf das nächste Zusammentreffen mit den Kollegen von race2.be und ein Fahrerfeld, was aus allen Nähten platzt.

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28Jun/17Off

Internationale Besetzung beim 3. Lauf der European Scooter Trophy in Spa-Francochamps (Belgien)

Am vergangenen Wochenende versammelten sich Deutsche, Franzosen, Niederländer und Belgier, um gemeinsam den dritten Wertungslauf zur European Scooter Trophy in Spa-Francochamps auszurichten. Es war der erste gemeinsame Auftakt der belgischen und deutschen Meisterschaft. Mit Spannung wurde erwartet, wie sich zwei, z.T. sehr unterschiedliche Fahrerfelder, zusammen organisieren lassen. Das Fazit vorweg genommen, es hat reibungslos funktioniert. Obwohl so manch ein Fahrer sich erstmal an die andere Struktur der Veranstaltung gewöhnen musste. Normalerweise ist der Samstag bei der EST dem freien und Zeit(Training) vorbehalten. In SPA jedoch war der Samstag nur für das freie Training reserviert. Die eigentliche Veranstaltung begann erst mit dem Zeittraining für die Langstrecke ab 19:00. Zuvor bestand die Chance zum Trainieren nach Einstufung der persönlichen Schnelligkeit. Es wurde gefahren in der Einteilung: slow/medium/fast und Super Moto. Und das Fahrerfeld am Samstag war trotz paralleler TT in Assen richtig gut gefüllt. In der Spitze waren mehr als 100 Fahrer am Start. Und dies war wirklich eine ganz besondere Atmosphäre unter der das freie Training in perfektem Sonnenschein durchgeführt wurde.

In der belgischen Meisterschaft, die von 2race.be veranstaltet wird, sind mehr GP´s und Pocket-Bike`s unterwegs. Bei der EST ist hingegen die Scootergemeinschaft noch eine der Größten in Europa. Und so waren die Klassen allesamt gut gefüllt. Gefahren und gewertet wurde jedoch nach dem landesspezifischen Reglement der EST sowie von 2race. Dennoch blieb die Fairness und die Rücksicht auf den Anderen nicht auf der Strecke. Es gab am ganzen Wochenende keine schweren Unfälle zu  verzeichnen.

Den Auftakt der Veranstaltung machte das Langstreckenrennen, welches ungewöhnlicherweise erst um 20:30Uhr startete. Insgesamt 15 Teams hatten sich für das Rennen gemeldet. Auch in Belgien durften die Teams mit mehreren Fahrzeugen antreten, was Viele auch taten. Um 20:30Uhr hieß es dann endlich startfrei zum Le-Mans-Start. René Hansen eröffnete als Gast das Rennen mittels belgischer Flagge. Das 1,5 stündige Rennen musste jedoch nach wenigen Runden schon wieder abgebrochen werden. Der junge Luca Göttlicher vom Team RMU stürzte nach einem Highsider und blieb regungslos auf der Strecke liegen. Gott sei Dank war nichts Schlimmeres passiert und der junge Fahrer konnte nach kurzer Erholung wieder stehen. Die Rennleitung entschied dann, dass Rennen mittels Neustart zu beginnen. Das Team RMU bekam als Verursacher des Rennabbruchs 3 Strafrunden aufgebrummt. Insgesamt war das Rennen mehr als hektisch. Wenige Runden später stürzte ein Fahrer spektakulär beim Ausfahren auf die Zielgerade. Der Streckenposten verwechselte in der Hektik die gelbe mit der roten Flagge und brach versehentlich das Rennen damit ab. Jedoch schwenkten nicht alle Streckenposten rot und so war die Verwirrung perfekt. Während einige Fahrer herausfuhren, blieben andere auf der Strecke und so wurde es ziemlich unruhig auf und neben der Strecke. Auch die Regeln bezüglich dem Fahren in der Boxengasse wurde ziemlich strapaziert und erst kurz vor Ende des Rennens wurde dies von den Verantwortlichen sanktioniert.

Am Ende des Tages blieb die EST chancenlos gegen die belgischen Fahrer. Es gewann JRT Moto 2, vor PhilMan und JRT Moto 1. Team 69 hatte 9 Runden Rückstand und landete auf Platz 11.

Tageswertung: 1. Team 69 – 2. RMU Team Germany EST

 

Der Sonntag war vom WE der anspruchsvollste Tag. Der Zeitplan wies das Programm einer Zwei-Tages-Veranstaltung auf, nur dass es diesmal 7 Klassen anstatt der 4 Klassen bei der EST waren. Aber dies hat, auch dank der Disziplin der Fahrer tadellos geklappt. Auch die unfallfreien Rennen war ein Erfolgsgarant, dass der ambitionierte Zeitplan standgehalten hat. Auch der Rennleiter Alois, der Samstag noch nicht dabei war, stellte sich als erfahrener Sportsmann heraus.

Klasse 1:

Die Startaufstellung für sich konnte René Richter gewinnen, der hinter Kruber und Loibl das Feld anführte.

Der Dreikampf des Tages bei den Rookies bestand aus Richter, Kruber und Dittmar. Kruber siegte am Start und führte das Feld an. Richter blieb aber am Hinterreifen und ließ Kruber nicht wegziehen. Dittmar arbeitete sich auf Platz drei vor und versuchte dem Duo am Hinterrad zu bleiben, hatte aber keine Chance mehr auf Platz 2. Richter nutze zur Mitte des Rennens die Chance und zog an Kruber vorbei und sicherte sich damit vor Ihm den Sieg, gefolgt von Dittmar.

Im zweiten Rennen machte es Richter besser und startete souveräner. Bis zum letzten Drittel war es ein Zweikampf zwischen Stefanutto und Hering der für Spannung sorgte. Stefanutto machte es jedoch geschickt und zog vorbei. Sascha Huskes sorgte durch doppelte Sturzeinlage noch für kurze Gelbphasen. Das dritte Drittel hatte es dann aber nochmal in sich. Dittmar klebte an Kruber dran und schaffte es in Runde 10 vorbei zu kommen. Heckel machte Hering das Leben schwer und schaffte den Positionswechsel am Ende noch. An der Spitze musste Richter den Vorsprung nur noch nach Hause fahren. Jedoch verlor dieser viel Zeit beim Überrunden, auch wegen fehlender Flaggen. Dazu kam dann auch eine abflachende Leistung, sodass Dittmar extrem schnell aufholte. Er ahnte sein Chance und nutze den Vorteil gnadenlos aus. Am Ende sollte dieser sich mit einem Platz 2 begnügen, hätte nicht Kruber eine halbe Runde vor Schluss Richter auch noch überholt. Und so siegte Dittmar vor Kruber und Richter.

Tageswertung: 1. Dittmar – 2. Richter – 3. Kruber

Klasse 2:

Pole Position für F. Berktold, der mit knapp 1 sec vor Goldenpfennig und Döß lag.

Berktold raste vom Start an vorne weg. Goldenpfennig, Döß und Kückmann hinterher. Goldenpfennig musste in Runde 4 mit technischem Defekt passen. Kückmann fuhr früh auf Pos. 2 und konnte diese Position bis zum Schluss halten. Berktold hielt Kückmann jedoch in sicherem Abstand von sich fern und konnte sich so den ersten Platz sichern. Brüggeshemke kassierte dann im weiteren Verlauf noch Döß und landete auf Platz 3. Dahinter landeten Apostel und Kostrzewa.

Im zweiten Rennen lief es für Goldenpfennig wesentlich besser. Nachdem die roten Ampel erlosch, raste er vorne weg in die erste Kurve und behauptete sein Position, dahinter folgten Döß und Berktold. Kückmann wühlte sich wie beim ersten Rennen von ganz hinten durch das Fahrerfeld. Ab Runde 5 begann ein richtiger guter Fight zwischen Berktold und Goldenpfennig um die Spitze. Keiner der beiden ließ dem anderen eine Chance und sie kämpften auf der letzten Rille. Nachdem Berktold  immer wieder versuchte an Goldenpfennig vorbeizukommen, sah dieser plötzlich in der 180° Kurve seine Möglichkeit. Er stach heftig in die Seite von Goldenpfennig. Beide hatten Mühe sich auf Ihren Scootern zu halten, konnten aber Stürze verhindern. Berktold, der bislang der Schnellste der Klasse 2 war, sollte das Rennen machen. Aber Goldenpfennig wurde stärker und stärker und hatte nach kurzer Zeit wieder den Rückstand aufgeholt. Berktold konnte durch den Druck von Goldenpfennig sein Rennen nicht fahren. Und so war es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich Goldenpfennig eine Chance zum Überholen ausgemacht hatte. In Runde 10 war es dann so weit und er zog souverän und fair vorbei. Kückmann, der durch´s Feld pflügte konnte bis auf das Führungsduo aufschließen. Am Ende fehlten dann ein paar Runden, um nochmal anzugreifen. Der Verlierer des Rennens war Marc Döß. Dieser musste noch Schröder und Brüggeshemke vorbeiziehen lassen und kam nur auf Platz 6.

Tageswertung: 1. Berktold – 2.Kückmann – 3. Brüggeshemke

Klasse 3:

Nachdem Rennen in Cheb wurde mit Spannung auf das Duell Lukas und Harder geschaut. Aus dem Zeittraining kam jedoch K. Pohl als bester Stammfahrer hervor, der sich neben Roufs und Delchevalerie den Platz in der ersten Reihe sicherte.

Vom Verfolgerfeld konnte sich Roufs relativ schnell absetzen. Dahinter wurde es jedoch enger. Delchevalerie ließ jedoch nichts anbrennen vor von Donderen und Continaut. Im Spitzentrio der EST konnte sich Lukas durchsetzen, der mit einem 5ten Platz wichtige Punkte vor Pohl sammelte. Für Harder lief es schlechter. Der hatte nach seinem Einschlag am Samstag, auch am Sonntag kein Glück und musste das erste Rennen in der zweiten Runde quittieren.

Im zweiten Rennen lief es dann für Lukas noch ein Stück besser. Dieser machte vom Start weg Plätze gut, während seine beiden Konkurrenten schwächelten. Pohl konnte den Speed der Führungsriege nicht mitgehen. Harder kassierte Pohl auf der Gerade, stürzte dann jedoch. Auch für Pohl lief es nicht besser, der auf den 6ten Platz durchgereicht wurde. Roufs an der Spitze fuhr hingegen eine Bestzeit nach der Anderen. Was er am Ende mit 50.189 sec in der 13ten Runde nochmal unterstrich. Lukas sicherte sich nach einem Runden andauernden Fight den zweiten Platz. Van Donderen gab jedoch nicht auf und nahm Lukas ins Visier. Drei Runden dauerte insgesamt der Fight. Lukas besonnen, ließ sich jedoch nicht zum Sturz hinreißen, sondern gab den zweiten Platz frei, um sich die wichtigen Punkte für die Meisterschaftswertung zu sichern. Für Harder reichte es am Ende nur für Platz 7.

 

Tageswertung: 1. Roufs – 2. Lukas – 3. Continaut

Klasse 4 u. 5:

Keine Starter in SPA.

Klasse 6 – BMC-GP:

Als Einziger gestartet, musste Achim Bähr nur gegen den technischen Defekt kämpfen. Allerdings startete dieser mit der Klasse ProtoGP und so wurde es auch für Ihn in SPA kein Selbstgänger.

Tageswertung: 1. A. Bähr

Klasse 7 – PitBike:

Das Nachwuchstalent L. Göttlicher bewies eindrucksvoll, dass er aktuell der schnellste Mann in der Pitbike-Klasse ist. Nur der Belgier Bael Eric aus der 85sm-Cup Klasse war im direkten Vergleich schneller. Mit danach deutlichem Abstand folgte P. Fischer sowie J. Dammert. Erst auf Platz 4  folgt I. Arnaut.

Tageswertung:                 1. L. Göttlicher – 2. P. Fischer – 3. J. Dammert

Am Ende der Veranstaltung war es ein gelungener Auftakt, zwei verschiedene Rennserien mit so unterschiedlichen Fahrerfeldern zusammen zu bringen. Volle Rennklassen, viele Fights, mehr Abwechslung und ein internationales Fahrerfeld, was will man mehr. Umso mehr freuen wir uns auf die Revanche am 02./03.09 in Liedolsheim. Zu dieser Veranstaltung wird die belgische Meisterschaft zu Gast bei der European Scooter Trophy sein. Viele Fahrer in Spa haben sich schon mündlich angemeldet.

Bevor es aber soweit ist, geht`s am 15.07/16.07 am Harz-Ring weiter mit dem 4. Lauf der EST.

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11Jun/17Off

Die Kampf nach den Punkten im zweiten Lauf der European Scooter Trophy 2017  in Cheb

Die Voraussetzungen für den zweiten Lauf in Cheb hätten nicht besser sein können. Sonne pur und ein nochmals vergrößertes Fahrerfeld in Vergleich zum verkühlten Saisonauftakt in Templin waren die Garanten für ein absolut gelungenes Motorsportevent in Tschechien, zu dem die EST e.V. am 27.05 und 28.05.2017 geladen hatte. Besonders erfreulich war die Entwicklung der Gaststarter. Insgesamt 11 TN durften wir zum zweiten Lauf in Cheb begrüßen. Und das Wetter versprach nicht nur Rennaction pur, sondern auch die Zeit für neue Bestzeiten.

Das dies nicht nur ein Vorgeschmack war, präsentierte eindrucksvoll Marc Harder in der Klasse 3 Expert im Zeittraining. Er unterstrich die erste Erwartungshaltung mit einer Fabelzeit von 50.164 im zweiten Zeittraining. Damit belegte er ein weiteres Mal, dass es unter Idealbedingung extrem schwer sein wird, diesen Fahrer zu schlagen. Insgesamt war der Kampf um die vordersten Plätze in der Klasse 3 besonders eindrucksvoll und bot eine Menge Spannungspotenzial für alle Zuschauer. Die Plätze 2-4, die an Lukas, Gaspar, und Ong gingen, verweilten in einer Spanne von 2 Hundersteln. Pohl hatte in Cheb das Nachsehen und musste sich mit Startplatz 5 und einem Abstand von knapp 1 sec. begnügen. In der Klasse 2 Supersport war es dieses Mal F. Berkthold, der sich in zwei ausgezeichneten Qualis an die Spitze des Starterfeldes vor Schröder, Brüggeshemke und Kückmann platzierte. In der Klasse 1  Rookies war es Stefanutto, der sich auf Platz 1 vor den bekannten Gaststartern R. Richter und A. Müller katapultierte. In der gemeinsam startenden Klasse 4-7 war es J. Bartsch, der am gesamten Verfolgerfeld vorbeistach und die Pole hinter Shahin, Arnault und Göttlicher sicherte. Die Startaufstellung in den einzelnen Klassen versprach eine Menge Rennpotenzial für den Rennsonntag.

Endlich war es in Cheb auch soweit die Langstreckenmeisterschaft 2017 zu beginnen. Dabei zeichnete sich im Rennverlauf recht früh ein klares Bild ab. Das RMU Team Germany konnte nach anfänglichem Verlust der Pole schnell wieder den ersten Platz erobern. Von dem Moment an, dominierten Bähr und Göttlicher das Feld nach Belieben. Auf dem zweiten Platz folgte das Team 69 mit insgesamt 16 Runden Rückstand. Auf den dritten Rang musste sich Rough Ryder geschlagen geben. BeimB2Blastic war es dann in Runde 48 soweit, dass das Team mit technischem Defekt ausfiel.

Start frei für den Rennsonntag:

Diese Aufforderung wurde in der Klasse 1 der Rookies etwas zu ernst genommen. Noch bevor die Startampel erloschen, fuhren schon die ersten Fahrer an und produzierten einen Fehlstart. Besser lief es dagegen für Rene Richter, der direkt an die Spitze des Feldes fuhr. Stefanutto konnte seine Leistung des Samstages nicht bestätigen und musste sich im ersten sowie im zweiten Rennen dem schnelleren Fahrerfeld geschlagen geben. Das ganze Feld war bis zur 6 Runde derart in Positionskämpfen, dass es schwer viel, den Überblick zu behalten. Danach beruhigte sich das Anfangsdurcheinander und es war J. Öszari die sich Platz 2 vor A. Dittmar eroberte. Dahinter folgte dann M. Hering. Am Erstplatzierten R. Richter war jedoch kein Rankommen, sodass dieser souverän gewann.

Im zweiten Rennen war dann etwas mehr Ruhe beim Start angesagt. Auch hier nutzte Richter seine Chance und fuhr direkt auf Platz 1 vor. Auch A. Dittmar profitierte von einem guten Start und heimste den zweiten Platz ein. Dahinter folgten spannende Zweikämpfe. Insbesondere um die Position 4-6 entwickelten sich spannende Fights. Trafis war dabei derjenige, der sich im letzten Drittel den dritten Podiumsplatz sicherte. Dahinter folgten Özsari, Hüskes und Stefanutto.

Gesamtwertung Kl. 1 Rookies: 1. R. Richter – 2. A. Dittmar – 3. J. Özsar

Das Rennen der Klasse 2 wurde, mit Blick auf Templin, mit Spannung erwartet. Von der Pole kam F. Berktold gut weg.  Dennis Kückmann war Ihm vom Start weg dicht auf den Fersen und nutze dann in Runde 9 seine Chance zum Überholen, sodasss dieser knapp mit 2 sec. Vorsprung gewann.  Dahinter war es Falkowski, der von Platz 5 erst Marc Brüggeshemke und danach auch noch Mirko Schröder überholte und auf Platz 3 landete. Brüggeshemke und Schröder lieferte sich einen spannenden Zweikampf, wobei am Ende Brüggeshemke die Nase vorn behielt.

Im zweiten Rennen merkte man gleich, dass sich Berktold anders behaupten wollte. Dieser nutze seine gute Ausgangsposition am Start und blieb bis zum Ende des Rennens auf der ersten Position. Damit war der Tagessieg sicher und auch wichtige Punkte für die Meisterschaft eingefahren.  Im zweiten Rennen war es M. Brüggeshemke, der sich gleich auf Position 2 vorschob und diesen zweiten Platz nicht mehr hergab. Bei Schröder lief es weniger gut. Dieser wurde zu Beginn auf den 6 Platz durchgereicht und konnte sich nur mühsam auf den vierten Rang vorfahren.  Falkowski konnte dieses Mal nichts ausmachen und landete trotz mehrmaliger Eroberung des 4 Ranges nur auf Platz 5.

Gesamtwertung Kl. 2 Supersport: 1. F. Berktold – 2. M. Brüggeshemke

Mit Spannung wurden die Rennen in der Expert-Klasse erwartet. Schnell zeigte sich, dass es einen Dreikampf zwischen Gaspar, Harder und Lukas in beiden Rennen werden würde. Harder legte schon am Samstag einen Speed vor, den keiner mitgehen konnte. Dennoch nutze A. Lukas den Start für sich und verwies Harder auf Platz 2. Die beiden kämpften auf der letzten Rille und in Runde Sieben versuchte es Harder in der Haarnadelkurve und stach in der letzten Sekunde rein. Lukas konnte daraufhin einen Sturz nicht vermeiden und musste Harder vorbeiziehen lassen. Doch es sollte noch Verrückter werden. Nur gut eine Runde später drehte sich das Blatt, nachdem Harder stürzte und  Lukas wieder an sich vorbei ziehen lassen musste. Der größte Profiteur des Rennens war jedoch Gaststarter A. Gaspar. Dieser nutze die turbulenten Szenen und konnte von Platz 5 gestartet, den ersten Platz erobern. Besonders heikel wurde es dann, nachdem der Rennleiter A. Lukas noch eine    5-sek-Zeitstrafe für Frühstart aufbrummte. Und so lautete der Zieleinlauf: Gaspar, Lukas und Harder.

Vor zweiten Rennen stellte sich so ziemlich jeder die Frage, wer wohl den Dreikampf gewinnen würde. Die beste Antwort darauf fand A. Lukas. Harder musste seine Pole an Lukas abgeben und von dort an wurde es ein Herzschlag-Rennen. Keinen Meter schenkten sich die beiden Kontrahenten. Reifen an Reifen ging es durch jede Kurve und fast immer hatte man das Gefühl, gleich hat Harder Lukas im Sack. Aber der dachte gar nicht dran Platz zu machen und verteidigte den ersten Platz respektabel. Mehr Spannung ging für die Zuschauer nicht und so betrug auch der Abstand beim Zieleinlauf nur ein Wimpernschlag mit 0,154 sek. Abstand. Wow! Dabei war in Schlagdistanz auch der zweite Verfolger nicht weit. A. Gaspar fuhr mit knapp 5 sec. nicht weit vom Führungsduo entfernt und wartete nur auf einen Sturz beider Rivalen. Am Ende blieb es dann dabei. Lukas vor Harder und Gaspar. Dahinter folgte K. Pohl, der in der Mitte des Rennens noch an Ong vorbeiziehen konnte.

Gesamtwertung Kl. 3 Expert: 1. A. Lukas – 2. A. Gaspar – 3. M. Harder

Die Supramatic´s waren im Vergleich zu Templin dünn besetzt, sodass Zehe leichtes hatte, den Sieg einzufahren. Beide Fahrer passten dann aber im zweiten Rennen.

Gesamtwertung Kl. 4 Supramatic: 1. H. Zehe – 2. J. Gronow

Shahin und Bickell traten in beiden Rennen zum Duell an. Jedoch musste S. Bickell, wie schon in Templin, sich dem Speed von Shahin geschlagen geben, der mit Zeiten der Expertklasse brillierte.

Gesamtwertung Kl. 5 BigBore: 1. R. Shahin – 2. S. Bickell

In Kl.6 kämpften Bartsch und Bähr um die Tageswertung. Dabei konnte A. Bähr in der 6. Runde den Zwischenfall von Bartsch nutzen und an diesem vorbeiziehen. Für J. Bartsch reichte es dann trotz Aufdrehen, nicht mehr, um Bähr noch zu erwischen. Braun kam leider nicht ins Ziel.

Im zweiten Rennen drehte sich dann der Spieß. J. Bartsch zeigte Bähr seinen gesamten Speed und so musste sich dieser der Geschwindigkeit geschlagen geben. Auf Platz 3 landete M. Braun.

Gesamtwertung Kl. 6 BMC-GP:  1. J. Bartsch – 2. A. Bähr – 3. M. Braun

Bei den Pitbikes war erstmalig der Nachwuchsfahrer L. Göttlicher am Start. Das Ausnahmetalent aus Bayern zeigte mit seinen unglaublichen 10 Jahren, dass die EST nur als Übung für die große Rennserie diente. In beiden Rennen deklassierte dieser das Verfolgerfeld und lies auch den erfahrenen Fahrern wie Arnault und Quast keine Chance. Im ersten Rennen konnte Arnault knapp vor Dammert den zweiten Platz einfahren.  Im zweiten Rennen war es Quast, der sich auf Platz zwei vor J. Dammert setzte.

Gesamtwertung Kl. 7 PitBike: 1. L. Göttlicher – 2. A. Quast – 3. J. Dammert

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