EST
7Jul/18Off

Meisterschaftsstand n. 3. Lauf Wittgenborn

Meisterschaftsstand EST 2018 n. 3. Lauf Klasse 1

Meisterschaftsstand EST 2018 n. 3. Lauf Klasse 2

Meisterschaftsstand EST 2018 n. 3. Lauf Klasse 4 u 5

Meisterschaftsstand EST 2018 n. 3. Lauf Klasse 3

Meisterschaftsstand EST 2018 n. 3. Lauf Klasse 7

Meisterschaftsstand EST 2018 n. 3. Lauf Klasse Langstrecke

 

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5Jul/18Off

HarzRing 2018 v. 21.-22.07.2018

In knapp 2 Wochen startet am 21.-22.07.2018 der 4. Lauf am Harz-Ring. Wer es nicht erwarten kann, kann schon am Freitag in der Zeit von 09:00 - 18:00Uhr für 40€ trainieren. Die Anmeldung läuft direkt beim Kartbahn-Betreiber.

 

Wir wünschen Euch eine gute Anreise und ein tolles Wochenende.

 

Anbei findet Ihr den Zeitplan der Veranstaltung.

Zeitplan_Harz-Ring_2018

 

 

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2Jul/18Off

Rennbericht 3. Lauf der EST in Wittgenborn

Rennbericht zum 3. Lauf der European Scooter Trophy e.V. in Wittgenborn

 

Vom 23.06 – 24.06.2018 gastierte der Rennzirkus der EST am Vogelbergsring in Wittgenborn. Eine besondere Freude war das bunte und wirklich prallgefüllte Fahrerlager. Der 3. Lauf wurde in Zusammenarbeit mit der belgischen Rennserie 2race durchgeführt. Und so versprach der Zeitplan alleine am Samstag 11 Stunden Rennzeit! Und dies wollte sich keiner entgehen lassen. Es kamen mehr als 130 Starter aus 8 Ländern nach Wittgenborn. Ein Riesenerfolg, der für die Zuschauer spannende Rennen in vielfältigen Klassen versprach.

 

Mit dem Rennen war auch gleichzeitig die Halbzeit in der Meisterschaftssaison 2018 erreicht. Und so lohnt ein Blick auf die Meisterschaftsstände in den einzelnen Klassen.

 

In Klasse 1 Rookies by Scooter-Attack ist es Stefan Durchner gelungen das Feld zu dominieren. Der Abstand in der Tabelle ist noch nicht so groß, dafür der Abstand vom Speed auf der Strecke. In Klasse 2 SuperSport duellieren sich Falkowski und Schröder an der Spitze. Beide Kontrahenten trennen nur 4 Punkte. Vom Speed müsste auch Sperling mit oben stehen. Der war jedoch von viel Pech in den ersten beiden Läufen verfolgt. Bei den Supramatic`s führt Gronow das Feld an. Bickell konkurrenzlos in der Klasse 5. Bei den PitBikes ist es K. Arnaut, der überraschend ganz oben steht.

 

Und die ganz besondere Note vergibt die Klasse 3 Expert by Scooter-Attack. Was waren das für irre Fights in den ersten beiden Rennen. An der Spitze gab es einen regelrechten 5-Kampf. Und es war nie abzusehen, wer am Ende die Nase vorn hatte. Pohl der häufig der Schnellste im Feld war, musste sich in den Rennen zuweilen Borowski geschlagen geben. Der wartete mit einem enormen Speed, insbesondere in der zweiten Rennhälfte auf und musste bisher nur geduldig auf seine Chance warten, indem er immer wieder den Druck auf den Vordermann erhöhte. Auch Harder, der Zweitplatzierte,  spielt eine entscheidende Rolle um den Platz an der Meisterschaft mit. Die Kampfansage an den aktuellen Meister Andreas Lukas von Jüterbog, konnte man in den bisherigen Rennen gut spüren. Allerdings führten Stürze dazu, dass Harder sich selbst um wichtige Punkte brachte. Auch die dänischen Starter Simonsen und Svendsen sollte man auf der Rechnung haben. Denn hinter dem Spitzentrio lauern diese auf Ihre Chance.

 

Bevor es jedoch in die Rennen ging, hieß es erstmal die beste Ausgangsposition im Zeittraining zu erfahren. Folgende Platzierungen standen nach den Zeittrainings fest:

 

Klasse 1 - Rookies by Scooter-Attack:

 

  1. #87 Stefan Durchner
  2. #249 Denis D`Alessandro
  3. #37 Maik Hering
  4. #123 Nick Heckel

 

Klasse 2,4+5 – SuperSport:

 

  1. #13 Sascha Sperling
  2. #40 Mirko Schröder
  3. #17 Philip Hasemann
  4. #11 Chris Falkowski

 

Klasse 3 – Expert by Scooter-Attack:

 

  1. #58 Marc Harder
  2. #111 Kevin Pohl
  3. #74 Attila Gaspar
  4. #118 Patrick Borowski

 

 

Am Samstagabend wurde dann ein neuer Teilnehmerrekord beim Langstreckenrennen erzielt. Insgesamt 26 Teams ließen die Boxengasse aus allen Nähten platzen. Dies lag auch daran, dass die Mitbewerber von 2race mehrere Fahrzeuge zulassen. Und so war gefühlt das ganze Fahrerlager auf den Beinen, um sich für das 3-Stunden-Rennen vorzubereiten. Pünktlich, um 16:15 schwang der Rennleiter die Deutschlandflagge und der Vogelsbergring bebte für die nächsten 3 Stunden. Neben dem vollen Fahrerfeld, vielen Überholvorgängen, war dieses Rennen geprägt von einem tollen Vierkampf an der Spitze des Feldes. Mehr als die Hälfte des Rennens lagen GT Racing, B2plastics, HK3 und Team 69 alle in einer Runde. Jeder lauerte nur auf den Fehler des Anderen und mit den Fahrerwechseln waren auch spannende Wechsel an der Spitze zu verzeichnen. Am Ende behielt B2plastics wieder die Nase vorne und konnte den Vorsprung in der Meisterschaft ausbauen. Dahinter landete Team 69 vor König Motorsport. Platz 4 ging an GT Racing, die mit technischen Problemen im letzten Drittel kämpften und Ihren Spitzenplatz abgeben mussten. Platz 5 nimmt 2RSperformance ein.

 

Rennsonntag:

 

Klasse 1: Rookies by Scooter-Attack:

 

Stefan Durchner von Pole war im ersten Rennen nicht zu schlagen. Auch Sascha Schnelle, als Ersatzstarter dabei, konnte Durchner nicht gefährlich werden. Umso wilder wurde es dahinter. Hasemann, Alles und Krei kämpften um die dritte Platzierung im Rennen. Vom Speed lagen alle drei dicht beieinander. Und die besondere Aktion des Rennens lag am großen Starterfeld. Schon nach drei Runden begannen die ersten Überrundungen. Und damit wurde es spannend, wer am ehesten einen kühlen Kopf behielt und die noch teilweise unerfahrenen, langsamen Fahrer besser einschätzen konnte. Durchner und Schnelle ließen nichts anbrennen. Am Ende landete Hasemann auf dem dritten Platz im ersten Rennen.

 

Im zweiten Rennen ging es wieder für Durchner vorneweg, gefolgt von S. Schnelle. Dieses Mal hatte jedoch M. Krei die bessere Ausgangssituation und fuhr sich auf den 3 Platz vor. Dieser konnte sogar gegen das Verfolgerfeld einen respektablen Abstand herausfahren und damit die Position gegen Hasemann und Heckel verteidigen.

 

Gesamtwertung Klasse 1 - Rookies by Scooter-Attack:

 

  1. 50 Pkt. Stefan Durchner
  2. 29 Pkt. Julian Hasemann
  3. 27 Pkt. Marco Krei

 

!Als Ersatzfahrer fuhr Schnelle außerhalb der Wertung!

 

 

Klasse 2: SuperSport:

 

An der Spitze sollte es rund gehen, so war schon die Zeichen im Zeittraining zu deuten. Sperling, Schröder, Falkwoski und P. Hasemann waren die Schnellsten. Doch in der Startaufstellung gab es schon die ersten Konflikte. Hasemann zu spät am Vorstart, musste aus der seitlichen Box starten. Sichtlich verärgert nahm er die Verfolgung von hinten auf. Bei über 23 Fahrern durchs Fahrerfeld zu peitschen, war jedoch nicht so einfach. Und so musste er richtig fighten. Die Aussicht auf ein paar Punkte wurde jedoch nach einem Sturz in 8 Runden ausgelöscht. Hasemann musste für das erste Rennen aufgeben. Auch für Sperling lief es nicht gut. Nach Sturz musste der sich im Mittelfeld wieder einsortieren. Dies nutze Schröder, um vorne wegzufahren. Falkowski gab alles und kämpfte auf der letzten Rille, am Ende konnte er Schröder jedoch nicht mehr gefährlich werden. Ein tolles Rennen lieferte Beerhues. Der fuhr unbeeindruckt der Ereignisse ein gutes Rennen und landete verdient auf Platz 3.

 

Im zweiten Rennen lief es etwas ruhiger ab. Schröder vorne weg. Beerhues konnte seine Leistungen aus dem ersten Rennen nochmal steigern und sich sogar gegen Falkowski behaupten. Der sicherte sich auf Platz 3 liegend wichtige Punkte für die Meisterschaft. Sperling konnte im zweiten Rennen Platz 4 vor P. Hasemann auf der Fünf einfahren. Mit diesem Ergebnis sind die Weichen für eine Meisterschaft von Schröder gestellt. Den bisherigen Vorsprung konnte Schröder weiter ausbauen.

 

Gesamtwertung Klasse 2 – SuperSport:

 

  1. 50 Pkt. Mirko Schröder
  2. 36 Pkt. Julian Beerhues
  3. 36 Pkt. Chris Falkowski

 

Klasse 3: Expert by Scooter-Attack:

 

Vor dem Start der Klasse 3 musste sich der Däne Simonsen abmelden. Nach einem schweren Sturz im freien Training Samstagabend lautete die Diagnose Sehnenabriss, was vermutlich das Ende der Saison bedeutet.

 

Die Fans von gutem Motorsport standen dennoch gespannt bereit zum angekündigten Vierkampf um die besten Platzierung. Sie wurden nicht enttäuscht. Nervenkitzel von der ersten bis zur letzten Runde waren garantiert. Harder hatte sich viel vorgenommen und fuhr ein super Rennen. Pohl konnte den Speed nicht bis zum Ende mitgehen uns musste sich Harder geschlagen geben.

 

Im zweiten Rennen konnte Pohl die gute Startposition nutzen, um sich vorne festzusetzen. Auch der oft gezeigte Einbruch in der zweiten Rennhälfte blieb aus. Sein schärfster Konkurrent Harder stürzte gleich zu Anfang und musste sich von hinten nach vorne fahren, was bei dem ausgeglichenen Fahrerfeld sichtlich schwer fiel. Den Sturz nutzen Borowoski und Lukas, um ganz nach vorne zu fahren. Lange Zeit konnte auch Dersch dem Feld folgen. Dieser musste dann jedoch den Scooter nach einem Sturz abstellen.

 

Gesamtwertung Klasse 3 – Expert by Scooter-Attack:

 

  1. 45 Pkt. Kevin Pohl
  2. 38 Pkt. Marc Harder
  3. 36 Pkt. Patrick Borowski

 

Klasse 4: Supramatic:

 

Wittgenborn hat gezeigt, dass die Viertakter noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Henry Zehe führte das Feld in beiden Rennen an. Dahinter konnte jeweils De Blasi und Hartung den zweiten und dritten Platz einfahren.

 

Gesamtwertung Klasse 4 – Supramatic:

 

  1. 50 Pkt. Henry Zehe
  2. 36 Pkt. Gianluca De Blasi
  3. 36 Pkt. Heiko Hartung

 

 

 

Klasse 5: BigBore:

 

In dieser Klasse startete Bickell als Einziger und blieb damit konkurrrenzlos.

 

Gesamtwertung Klasse 5 – BigBore:

 

  1. 50 Pkt. Sven Bickell

 

Klasse 6: BMC-GP:

 

Achim Bähr zeigte sein Debüt in 2018 bei der EST und freute sich auf die Konkurrenz aus der belgischen Meisterschaft. Zwei Mal brachte er es nach vorne. Ti Julian konnte nur am ersten Rennen teilnehmen und musste im zweiten Rennen passen.

 

Gesamtwertung Klasse 6 – BMC-GP:

 

  1. 50 Pkt. Achim Bähr
  2. 20 Pkt. Ti Julian

 

 

Klasse 7: PitBike:

 

In Wittgenborn war J. Schnack als Gaststarter wieder am Start. Das er schon früher die Klasse dominierte zeigte er auch dieses Rennen. Selbst J. Dammert konnte im ersten Rennen nichts entgegen setzen und musste sich mit dem zweiten Platz zur Verfügung geben. Auf Platz 3 landete Junuzovic.

 

Das zweite Rennen war durch eine Kuriosität am Vorstart geprägt. Der aktuelle Meisterschaftsführende Dammert stand am Vorstand und wollte sich rechtzeitig zu Beginn die Lederkombi anziehen. Und dann passierte etwas, was man als unmöglich bezeichnen würde. Der Reißverschluss klemmte derart, dass Dammert die Kombi nicht anbekam. Auch ein Start von hinten viel aus, da der Reißverschluss sich nicht schließen lassen wollte. Hiervon konnte Adanur profitieren, der hinter Schack auf den zweiten Platz fuhr. Dahinter kam Junuzovic.

 

Gesamtwertung Klasse 7 – PitBike:

 

  1. 50 Pkt. Joe Schack
  2. 33 Pkt. Cüneyt Adanur
  3. 32 Pkt. Mehmed Junuzovic

 

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25Jun/18Off

3. Lauf EST in Wittgenborn

Am vergangenen Wochenende gastierte die EST zum 3. Lauf in Wittgenborn. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit 2race durchgeführt.

 

Die Ergebnisse findet Ihr hier: https://m.facebook.com/LIVE-Timing-525363267582833/

 

Der Rennbericht folgt in Kürze!

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30Mai/18Off

Rennbericht 2. Lauf EST 2018 in Cheb

Rennbericht zum 2. Lauf der EST in Cheb

Am 26.05 und 27.05 gastierte der Rennzirkus der European Scooter Trophy auf der Rennstrecke in Cheb (Cz). Nach dem gelungenen Auftakt versprach der zweite Lauf der Meisterschaft noch mehr Action. Und schon bei der Anmeldung war dies deutlich zu sehen. Lange Schlangen vor dem Rennbüro zeugten von noch volleren Klassen. Die Organisatoren der EST durften sich am Ende über 80 Starter in 6 Klassen freuen. Besonders die Rookies waren dabei sehr gefragt. Mit 31 Startern in der Klasse 1 war das Maximum der zulässigen Starter in Cheb fast erreicht. Insgesamt dürfen dort 34 Fahrzeuge gleichzeitig an den Start gehen. Die Organisatoren hatten aber auch hierfür eine Lösung. Bei weiter anhaltendem Trend wird die Klasse 1 in zwei Klassen unterteilt, um insbesondere auch den neuen und unerfahrenenFahrern optimale Bedingungen zu bieten ihre ersten Erfahrung im Motorsport zu sammeln.

 

Premiere in der EST feierte zum ersten Mal die Kids-Klasse. In dieser Klasse bekommen ganz neue, aber auch sehr junge Fahrer die Möglichkeit sich zum ersten Mal auf der Rennstrecke auszuprobieren. Interessierte die Lust haben, können sich dabei frei vom anderen Fahrerfeld auf der Streckebewegen und brauchen keine Angst haben, wenn Sie die ersten Schritte gehen. Dabei nehmen die Teilnehmer nicht an den Rennen teil, sondern können im Rahmen des Wochenendes Trainingserfahrung sammeln und sich von den erfahrenen Teilnehmern beraten lassen. Die Kosten hierfür liegen bei 30€ plus Tageslizenz, die jedoch bei Mitgliedschaft zum DMV/ACV kostenlos ist.

Das neue Konzept hat sich bewährt und wird auch bei den kommenden Veranstaltungen angeboten.

 

Nachdem die Kids Ihre ersten Runden am Samstagmorgengedreht haben, hieß dann auch startfrei für das freie Training sowie die Zeittrainings. Die Bedingungen hierfür waren auf der knapp 1,2km langen Strecke ideal. In den anschließenden 2 Zeittrainings ging es dann um die besten Startplätze für die Rennen am Sonntag.

 

Folgende Startplatzierungen standen am Ende fest:

 

Klasse 1 - Rookies by Scooter-Attack:

 

1. #87​Stefan Durchner
2. #249​Denis D`Alessandro
3. #37​Maik Hering
4. #123​Nick Heckel

 

Klasse 2,4+5 – SuperSport:

 

1. #13​Sascha Sperling
2. #40​Mirko Schröder
3. #81​Christian Hüser
4. #17​Philip Hasemann

 

Gesamtwertung Klasse 7 – PitBike:

 

Klasse 3 – Expert by Scooter-Attack:

 

1. #58​Marc Harder
2. #111​Kevin Pohl
3. #74​Attila Gaspar
4. #118​Patrick Borowski

 

 

Als Tageshighlight ging es drei Stunden den Asphalt von Cheb zu rasieren. Bei der Hitze von 30Grad war das ein Kampf gegen Mensch und Maschine. Vorne weg ging es für B2plastics, dahinter folgten Pumba Racing, ABL Moto und HK 3. Zu Beginn des Rennes sortierte sich das Feld erstmal grundlegend neu. Pumba Racing konnte den Speed der anderen Teams nicht mitgehen und musste die Spitzenposition aufgeben. GT Racing positionierte sich zu Beginn auf Platz 1, wurde dann relativ schnell von B2plastic abgelöst und landete auf Platz 2. Dahinter positionierte sich das Team HK3. Bis zur Mitte des Rennens sah es so aus, als konnte GT Racing seinen zweiten Platz verteidigen. Jedoch musste sie nach einem Sturz an die Box und somit den Platz 2 für HK 3 räumen. Unbeeindruckt davon fuhr B2plastics vorne einsam davon. Während des weiteren Rennens ließen sie keinen Zweifel aufkommen, dass es einen Anderen an der Spitze geben könnte. Und so siegte B2plastics mit insgesamt 162 Runden in 3 Stunden. Mit 6 Runden Rückstand folgte HK 3 vor GT Racing, die ihre Aufholjagd nicht mehr erfolgreich umsetzen konnten. Was möglich gewesen wäre zeigte auch nochmal die schnellste Rennrunde, die von GT Racing in der 147 Runde gefahren wurde.

 

Ergebnis Langstrecke:​1. B2plastics​2. HK 3​       3. GT Racing

 

Rennsonntag:

 

Rennen Klasse 1: Rookies by Scooter-Attack

 

Ins erste Rennen ging es mit 31 Startern. Trotz intensiver Vorbereitung gab es in der Startaufstellung Verwirrung, wer von von wo startet. Dies lag auch zum Teil an der viel zu späten Ankunft des halben Feldes. Und somit ging es erstmal ans Sortieren im Vorstart sowie auf der Start- und Ziellinie. Nachdem dann jeder Fahrer seinen Platz gefunden hatte, viel der Startschuss für das erste Rennen. Durchner vorne weg.Dem konnte keine gefährlich werden, was schon im Training abzusehen war. Dahinter lief es für D`Alessandro und Hering weniger gut. Beide wurden früh durchs Feld gereicht. D`Alessandro musste letztlich das Rennen mit technischem Defekt an Start und Ziel beenden. Das war die Chance für N. Heckel und C. Schmitt auf Platz Zwei und Drei. Dahinter kämpfte sich T. Henn, von Platz 10 gestartet, in der ersten Hälfte des Rennens durch das Feld. Am Ende konnte er sogar noch C. Schmitt vor der Zielflagge kassieren. Gefolgt von M. Krei.

 

Im zweiten Rennen war der Start deutlich disziplinierter. Alle Fahrer standen rechtzeitig am Vorstart, sodass es pünktlich ins Rennen ging. Durchner ließ keinen Zweifel an seiner Favoritenrolle und gewann konkurrenzlos. Dahinter konnte sich M. Krei durchsetzen und einen sehr guten zweiten Platz einfahren. D`Alessandro war auch im zweiten Rennen vom Pech verfolgt und musste mit technischem Defekt in Runde 10 aufgeben. Davon profitierte M. Hering, der dadurch den dritten Platz erreichte. Schmitt war in Positionskämpfen zwischen Platz 4 und 6 verstrickt, konnte sich aber am Ende durchsetzen, was ihm letztlich den Platz auf dem Podium sicherte. Auf Platz 5 landete J. Alles.

 

Gesamtwertung Klasse 1 - Rookies by Scooter-Attack:

 

1. 50 Pkt. ​​Stefan Durchner​
2. 31 Pkt. ​​Marco Krei
3. 26 Pkt. ​​Carsten Schmitt

 

Rennen Klasse 2 Supersport; Klasse 4 Supramatic und Klasse 5 BigBore

 

Ein volles Fahrerfeld stand auch im zweiten Rennen des Tages in der Startaufstellung. Sperling vorne weg, hatte am Wochenende einen richtigen guten Speed und sollte Schröder auf zwei das Leben schwer machen. Doch es kam anders. Sperling mit technischen Problemen kam vom Startplatz nicht weg. Das Fahrerfeld raste an ihm vorbei. Dabei übersah Falkowski den noch stehenden Sperling und machte sich lang. Zum Glück konnte dieser nach kurzem Check am Fahrzeug das Rennen fortsetzen. Von Sperlings Pech profitierte Schröder, der sich souverän an der Spitze absetzen konnte. Dahinter lag Hüser, der jedoch nicht vom Glück verfolgt war und zwei Runden vor Start und Ziel seinen Scooter mit technischem Defekt abstellen musste. Von dessem Ausfall profitierte Falkowski, der sich vom letzten Platz bis ganz nach vorne kämpfte. Strahlender Dritter wurde R. Richter. Für Hasemann lief es dagegen schlecht. Dieser kämpfte das ganze Wochenende mit technischen Problemen und schied auch im ersten Rennen damit aus. Platz vier und fünf gingen an Szöllösi und Kostrzewa. Bei den Supramatic konnte sich Zehe vor de Blasi und Gronow durchsetzen. Bickell fuhr als einziger Teilnehmer in der BigBore.

 

Das zweite Rennen sollte dann nochmal spektakulärer werden. Sperling noch sichtlich gefrustet vom technischen Defekt in Rennen 1 hatte sich für den zweiten Lauf viel vorgenommen. Und dieses Mal lief es dann auch deutlich besser für Ihn. Er konnte sich souverän vom Start an die Spitze des Feldes setzen und Schröder auf Distanz halten. Der versuchte sich eine Chance auszuloten, aber Sperlings Leistung war deutlich besser. Dahinter konnte sich Falkowski Stück für Stück nach vorne fahren.Die Plätze für die Siegerehrung schienen schon gesichert. Doch plötzlich stürzte Zehe und mit ihmKreutzmann und Kostrzewa. Alle drei knallten ins Kiesbett und testeten die Streckenbegrenzung auf Standfestigkeit. Gott sei Dank war nicht mehr passiert. Kreutzmann hatte Glück und konnte das Rennen noch fortsetzen. Für die anderen zwei hieß es Rennen beendet. Als das Fahrerfeld eine Runde später an der Unfallstelle vorbeikam, rutsche urplötzlich Sperling aus und schleuderte ins Kiesbett. Der Scooter war Schrott und der Weg war frei für Schröder. Sperling konnte es nicht fassen, dass sein Scooter einfach wegging. Von der Tribüne vermutete man Öl oder ähnliches, aber auf der Strecke war nichts zu sehen. Die Rennleitung entschied weiter gehts. Und damit wurde der Zieleinlauf nochmal neu sortiert. Schröder sicherte sich zwei wichtige Siege für die Meisterschaft, Falkowski landete erneut auf Platz 2 und Freimüller auf Platz 3. Dahinter kamen Szöllösi und Richter. ​​

Gesamtwertung Klasse 2 - SuperSport:

 

1. 50 Pkt. ​​Mirko Schröder
2. 40 Pkt. ​​Chris Falkowski
3. 27 Pkt. ​​Rene Richter

Gesamtwertung Klasse 4 – Supramatic

 

1. 45 Pkt.​​Gianluca De Blasi
2. 36 Pkt. ​​Jan Gronow
3. 25 Pkt. ​​Henry Zehe

 

Gesamtwertung Klasse 5 – BigBore:

 

1. 50Pkt. ​​Sven Bickell
2. 20 Pkt. ​​Piero Stefanutto

 

Rennen Klasse 7 – Pitbike

 

Bei den Pitbikes gingen insgesamt 7 Teilnehmer an den Start. In beiden Rennen konnte sich jeweils Julian Dammert sehr deutlich vor dem Feld distanzieren. An diesem Wochenende merkte man das Feld der Stammfahrer wie Quast, I. Arnaut oder Schack. Dafür konnte sich Adanur jeweils auf die zweiten Plätze konzentrieren, die er ohne Gefahr vor Junuzovic sicherte. Dahinter folgte Lang vor K. Arnaut.

 

Klasse 7 – PitBike:

 

1. #191​​Julian Dammert
2. #129​​Cüneyt Adanur
3. #41 ​​Mehmed Junuzovic

 

Rennen Klasse 3 – Expert by Scooter-Attack

 

Als die Fahrer der Expert-Klasse in die Startaufstellung fuhren, wurde es in Cheb ganz ruhig. Die Spannung vor dem ersten Rennen war überall spürbar. Schon in der Qualifikation hat sich gezeigt, dass es in der Meisterschaft der Besten eine ganze enge Nummer wird. Die ersten 7 Fahrer lagen in einem Abstand von unter 1 Sekunde dicht gefolgt hintereinander. Pohl auf 1 und Harder auf der 2 trennen gerade einmal 0:083 Sek.Umso konzentrierter waren die Teams vor dem Start der Motoren. Als es dann endlich losging, konnte sich Pohl am Besten behaupten. Harder auf zwei, Borowski auf drei, gefolgt von Gaspar. Die ersten Vier waren direkt hintereinander.Borowski guckte sich Harder im Innenfield aus und zogkurzzeitig auf Platz 2. Harder drängte aber sofort auf Revanche und fighte Kurve um Kurve. Im richtigen Momentin Runde 5 nutze Harder seine Chance und kassierte Borowski und anschließend Pohl. Doch so schnell ließ sich Borowski nicht abhängen und klebte förmlich am Hinterrad von Harder. Nach Start und Ziel klappte es dann endlich und Borowski raste auf die Spitzenpositon. Doch auch Pohl wollte noch ein Wörtchen mitreden. Dieser wurde unglücklich von Simonsen im Innenfield blockiert, sodass beide zusammenstießen und Richtung Reifenstapel drängte. Simonsen kam noch am Glücklichsten davon. Pohl verlor wertvolle Zeit, sodass nun Gaspar auf Platz 3 vorfahren konnte. In der Zwischenzeit gerieten auch Svendsen und Sonne aneinander. Beide konnte weiterfahren, jedoch musste Sonne sich kurz vor Ende mit technischem Defekt geschlagen geben. Am Ende siegte Borowski vor Harder, Gaspar, Simonsen und Svendsen.

 

Im zweiten Lauf lief es für Pohl deutlich besser. Vom Start weg hielt er seine Position gegen ein starkes Verfolgerfeld.Harder machte mächtig Druck von Beginn an und ließ Pohl keine Sekunde gewähren. Borowski kam vom Start nicht optimal weg und musste sich erstmal durch das Fahrerfeld kämpfen. Die Zuschauer waren gespannt, ob Pohl den Speed über die gesamte Distanz gehen oder ob Harder im Vorfeld eine Chance zum Angriff nutzen konnte. Jedoch kam es nicht dazu, da Gaspar Harder am Ende der langen Gerade einkassierte. Borowski auf Platz vier dahinter lauerte auf seine Chance. Kurz vor Start und Ziel musste Harder dann auch Borowski und Svendsen vorbeiziehen lassen. Danach kämpfte sich Borowski perfekt durch das Fahrerfeld und stand zurecht am Ende des Tages zweimal ganz vorne. Dahinter landete Pohl, gefolgt von Harder, Gaspar und Dersch.

 

Gesamtwertung Klasse 3 – Expert by Scooter-Attack:

 

1. 50 Pkt. ​​Patrick Borowski
2. 33 Pkt. ​​Marc Harder
3. 32 Pkt. ​​Attila Gaspar

 

V.i.S.d.P. Andre Schwarz

 

(2. Vorsitzender EST e.V.)

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25Apr/18Off

Rennbericht: 1. Lauf Templin 2018

Auftakt zur EST-Meisterschaft in Templin 2018

heißt glühender Asphalt, spannende Zweikämpfe und neue Rundenrekorde. Mit Spannung wurde der erste Lauf der EST am 21.04-22.04.2018 erwartet. Nachdem die Winterpause dieses Jahr gefühlt doppelt so lang war, waren die Rennbedingungen beim ersten Lauf umso optimaler. Die meisten Fahrer verbinden mit dem Templiner Wetter Regen, Hagel, Sturm und Minusgrade. Doch dieses Mal war alles anders. Der Streckenasphalt glühte schon zu Beginn des Trainings am Samstag. Viele neue Gesichter waren dabei. Insbesondere in der Klasse 1 Rookies by Scooter-Attack waren mehr als 30 Starter eingeschrieben. Die Klasse 2 SuperSport war schon in 2017 die teilnehmerstärkste Klasse und zog auch in 2018 viele Starter an. Aber der wirkliche Spannungsbogen lag auf der Klasse 3 Expert by Scooter-Attack. Der Ex-Champion Marc Harder hatte schon beim Abschluss in Jüterbog 2017 seine Revanche gegen den amtierenden Meister Andreas Lukas angekündigt. Doch ein anderer Fahrer stand am Anfang im Fokus: Patrick Borowski. Nach einer schöpferischen Pause wollte Teamchef H.Keller mit Borowski in den Zweikampf der beiden Kontrahenten eingreifen. Und dies gelang von Anfang an. Borowski raste mit absoluter Bestzeit v. 0:53.918 am ganzen Feld vorbei. Dabei konnte Ihm Lukas noch am Gefährlichsten werden, gefolgt von Harder und Pohl. Pechvogel des Tages war der amtierende SuperSport-Meister F. Berktold, der in die Experts aufgestiegen war, um sich mit den Besten zu messen. Daraus wurde jedoch nix, da dieser unglücklich im freien Training stürzte und mittels RTW versorgt werden musste. Die Diagnose am Ende war jedoch glimpflich: Prellungen. Und so musste dieser beiden anschließenden Zeittrainings zu schauen.

Die Ergebnisse des Zeittrainings nach Klassen:

 

Klasse 1 Rookies by Scooter-Attack: 1. N. Heckel; 2. D. D`Alessandro; 3. L. de Wit

Klasse 2 SuperSport: 1. M. Schröder; 2. S. Sperling; 3. D. Kovac

Klasse 3 Expert by Scooter-Attack: 1. P. Borowski; 2. A. Lukas; 3. M. Harder

Klasse 4 Supramatic: 1. H. Zehe; 2. D. Lövenich, 3. J. Gronow

Klasse 7 PitBike: 1. Tim Johnsson; 2. I. Arnaut; 3. J. Schack

 

Am Nachmittag hieß es dann traditionell startfrei zum 3h-Langstreckenrennen. Von Pole ging es für Team 69, gefolgt von Streetlights und S. Durchner. Das Team B2 Plastic nannte sich noch kurzfristig und startete mit einer Runde Rückstand. Dabei sollte sich die Nennung für B2 Plastic lohnen. Schon früh eroberte sich das Team die Spitze und gab Sie auch im Rennverlauf nicht wieder her. Runde für Runde Vorsprung fuhren Sie sich heraus. Team 69 konnte auf Platz 2 nicht beim Speed mithalten. Streetlights hatte wenig Glück und musste in der Runde 119 mit technischem Defekt aufgeben. Platz 3 eroberte sich das Team HK3.

Die Endplatzierung der Langstrecke sehen wie folgt aus: 1. B2 Plastic; 2. Team 69; 3. Team HK3.

 

Rennsonntag:

Klasse 1 – Rookies by Scooter-Attack:

In der Startaufstellung zum ersten Rennen fehlte der Trainingsschnellste N. Heckel. Dieser kämpfte mit technischen Problemen und musste das erste Rennen schrauben anstatt fahren. Dadurch war der Weg frei für D`Alessandro aus Platz 2. Bis zur Runde 3 lag er gut in Führung. Sein Speed sah gut aus, bis zur ersten Kurve n. Start-Ziel. Er stürzte und musste danach seinen Scooter in der Box abstellen. Dadurch konnte de Wit den ersten Platz erobern. Auf Platz 2 kam der Jüngste des Feldes: D. Schnelle. Angefeuert durch die ganze Boxengasse, sah das Nachwuchstalent seine Chance und gab richtig Gas und liess sich auch nicht mehr vom Dritten C. Schmitt einholen. Danach folgten Preis und Hering.

Im zweiten Rennen sahen die Zuschauer ein ganz anderes Bild. Es dominierte T. Henn, der sich von Startplatz 12 durchs ganze Feld raste . D`Alessandro hatte nach technischem Defekt und keinen Speed, um Vorne mitzuhalten und auch Heckel und Schmitt, die sich stark duellierten, konnten Henn`s ersten Sieg nicht aufhalten. Heckel verlor im 2ten Teil des Rennes an Leistung und wurde bis auf Platz 7 durchgereicht. Am Ende siegte Henn, vor Schmitt, vor Durchner. Preis und de Wit folgten auf vier und 5.

Tageswertung 1. Lauf Templin d. Klasse 1 Rookies by Scooter-Attack 

  1. Carsten Schmitt        36 Pkt.
  2. Lorenz de Witt.         36 Pkt.
  3. Torsten Henn.           34 Pkt.

 

Klasse 2: SuperSport: 

Verrücktes Rennen in der Klasse 2. Schröder auf Pole kam vom Start an gut weg. Sperling als Herausforderer crashte in Rd. 2 in den Reifenstapel und brauchte lange, um den Scooter wieder auf die Strecke zu bringen. Der Gaststarter Kovac profitierte davon und begann Schröder unter Druck zu setzen. Dieser konnte den Speed mitgehen und beide fighteten Runde um Runde. Gerade als es an der Spitze richtig spannend wurde, zerlegte sich S. Loibl in Runde 6. Da dieser nicht mehr aufstand, musste das Rennen unterbrochen werden. Nach medizinischer Versorgung erfolgte der Restart mit 25min Verzögerung. Kovac machte die beste Figur und raste auf Platz 1. Schröder hinten dran, konnte dem aber nichts entgegensetzen. Mit zunehmenden Rennverlauf wurde Schröder langsamer und musste sich am Ende Falkowski und Hasemann geschlagen geben. Platz 5 ging an. Freimüller.

Im zweiten Rennen musste Sperling kurzfristig auf eins nach dem Start früh mit technischen Problemen an die Box. Schröder auf 2 musste dem schnelleren P. Hasemann den Vortritt lassen. Auch Kovac knackte Schröder zu Beginn des zweiten Rennens. Bevor es jedoch ein Dreikampf werden konnte, schied P. Hasemann aus und damit war der Weg frei für den Slovaken Kovac. Falkowski fuhr ein starkes zweites Rennen. Am Anfang noch auf Platz 8 zurückgefallen, eroberte er sich Platz 2, auch bedingt durch die Ausfälle/Probleme an der Spitze und konnte sich damit den zweiten Gesamtplatz des 1. Laufs nach Kovac und vor Schröder sichern. Platz 4 und 5 gingen an Kostrzewa und Apostel.

Tageswertung 1. Lauf Templin d. Klasse 2 SuperSport

  1. Denis Kovac                       50 Pkt.
  2. Chris Falkowski                40 Pkt.
  3. Mirko Schröder                29 Pkt.

Klasse 4: Supramatic:

Die Fahrer der Klasse vier starteten auf Vorschlag erstmalig mit der SuperSport zusammen. Die Zusammenstellung harmonierte sehr gut, sodass beschlossen wurde, dies Konzept für die Zukunft fortzuführen. Dabei konnte sich Zehe jeweils in beiden Rennen vor D. Lövenich durchsetzen. Auf den dritten Platz kam J. Gronow.

Tageswertung 1. Lauf Templin d. Klasse 4 Supramatic:

  1. Henry Zehe                        50 Pkt.
  2. Daniel Lövenich               40 Pkt.
  3. Jan Gronow                       32 Pkt.

 

Klasse 7: PitBike:

Bei den Pitbikes startet von Pole der Gaststarter T. Johansen. I. Arnaut als letztjähriger Meister konnte auf der zwei den Speed von Johansen nicht mitgehen und fuhr im Abstand von 5 sek. Überraschend war die Leistung von Joe Schack. Auf einem dritten Platz und mit einem respektablen Abstand von mehr als einer halben Runde, konnte Schack dem Führungsduo nicht gefährlich werden.

Tageswertung 1. Lauf Templin d. Klasse 7: PitBike

  1. Tim Johansen                   50 Pkt.
  2. Ismail Arnaut                    40 Pkt.
  3. Joe Schack                          32 Pkt.

 

Klasse 3: Expert by Scooter-Attack:

Mit Spannung wurde das erste Rennen erwartet. Borowski, Harder, Lukas und Pohl buhlten um die Gunst des Podiums. Und auch die dänischen Meisterschaftsfahrer Simonsen und Svendsen wollten ein Wörtchen mit reden. Und was für ein Rennen war es. Borowski raste vom Start weg vorne weg. Dicht gefolgt von Lukas. Es sah so aus, als wenn dieser als einziger den Wahnsinnsspeed zu mindestens teilweise mitgehen konnte. Dahinter lauerten Harder und Pohl. In Runde 3 jedoch wollte Lukas zu viel und stürzte. Einmal geschüttelt ging es von Position sechs wieder ans Aufholen. An der Spitze sah es nachdem Sturz nach Langeweile aus. Bis Borowski die physikalischen Grenzen überschritt und in Runde 5 ebenfalls stürzte und in Folge dessen auf Platz 5 durchgereicht wurde. Damit war die Strecke frei für Harder. Er musste Zeit rausfahren, um den ersten Platz gegen das Verfolgerfeld zu verteidigen. Lukas, der mittlerweile sich erfolgreich auf Platz 2 vorgekämpft hatte, drohte wieder anzugreifen. Doch plötzlich stürzte dieser wieder in Runde 10 und vergab seine Chance, dass erste Rennen auf dem Podium zu beenden. Pohl profitierte davon und konnte den dritten Platz sichern. Aber was machte Borowski. Nach seinem Sturz pflügte dieser wie ein Irrer durchs Feld. Runde für Runde kassierte er Fahrer für Fahrer mit dem klaren Ziel: Harder an der Spitze zu überholen. In der 13ten Runde sollte es soweit sein. Harder konnte Borowski nichts entgegen setzen und musste sich trotz eines sehr guten Rennens mit Platz 2 zufrieden geben. Pohl auf drei, gefolgt von Svendsen und Simonsen.

Im Rennen 2 waren die Verhältnisse von Anfang an klarer. Borowski nagelte als einsame Spitze vorne vorne weg. Lukas war nach der dritten Runde aus dem Titelkampf raus und Harder auf Platz zwei musste mit einem Abstand von 5 sec. Borowski ziehen lassen. Richtig fighten musste dagegen Pohl. Dieser befand sich ab Runde 3 sprichtwörtlich im „Dänen-Sandwich“. Simonsen am Vorderrad und Svendsen am Hinterrad. Und das war zum Teil ganz eng. Keiner schenkte dem Anderen einen Millimeter Luft und so wurde es ein rundendauernder Dreikampf. Zwischendurch gestikulierten Simonsen und Pohl wild gegenseitig, wohl um zu zeigen, dass der eine sich benachteiligt fühlt. Für Pohl lohnte sich das Rennen. In Runde 8 wurde dieser belohnt und konnte endlich an Simsonsen vorbeiziehen. Danach stand auch der Dritte Platz des Podiums fest. Die Zieleinfahrt lautete wie folgt: Borowski, Harder,Pohl, Simonsen und Ludwig

Tageswertung 1. Lauf Templin d. Klasse 3 Expert by Scooter-Attack:

  1. Patrick Borowski              50 Pkt.
  2. Marc Harder                      40 Pkt.
  3. Kevin Pohl                          32 Pkt.

 

V.i.S.d.P. Andre Schwarz

(2. Vorsitzender EST e.V.)

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6Mär/18Off

EST 2018 -> Willkommen Neueinsteiger

Die Anmeldung für die neue Saison ist erst seit kurzem am Start und schon geht´s richtig los. Viele neue Gesichter sind in 2018 am Start, was wir verdammt geil finden!

Für uns als Organisatoren der EST ist es eine Herzensangelegenheiten den Motorsport von der Pike auf zu fördern und dies beginnt bekanntlich in den kleinen Klassen. Wir freuen uns, dass viele neue Fahrer diese persönliche Herausforderung antreten und können Euch schon jetzt versprechen, Ihr werdet ein Teil der EST werden.

Wenn Ihr Fragen haben, kommt gerne auf uns zu, sprecht die „alten Hasen“ an, denn das ist uns ebenfalls wichtig: Fairness und Respekt auf und neben der Strecke! Dabei wird die gemeinsame Hilfe groß geschrieben.

Freut Euch auf tolle und einzigartige Momente im Rennzirkus der European Scooter Trophy!

Gruß Andre

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2Mär/18Off

Zusammenarbeit 2race + EST 2018

Hallo Fahrergemeinde,

auf die aktuellen Fragen bezüglich der Zusammenarbeit zwischen 2race.be und EST e.V. wollen wir nochmal eingehen.

Wir haben im vergangenen Jahr gesagt, dass wir uns eine Kooperation mit 2race grundsätzlich vorstellen können. Jedoch nur, wenn ausreichende Fahrzeit vorhanden ist. Für das erste gemeinsame Rennen in Wittgenborn haben wir die Zeiten am Samstag bis 20:00Uhr verlängert. So haben wir genügend Zeit ein größeres Fahrerfeld ohne große Verzicht von Fahrzeit starten lassen zu können. WIr werden die Qualifikation, wie gewohnt, Samstags durchziehen.

Für Spa Francochamps sind wir noch am planen und absprechen mit den Betreibern. Ich gehe aber davon aus, dass wir dieses Jahr mehr Zeit bekommen und auch das Freitagstraining möglich sein wird. Auch werden wir die Situation vor Ort mit mobilen Dixi-Wc`s verbessern, sodass für alle ein gewisser Standard sichergestellt ist.

Als Organisatoren der EST halten wir kooperative Zusammenarbeiten für sehr positiv. Die Fahrerfelder vergrößern sich, dass finanzielle Risiko wird geteilt und die Serie bekommt eine enorme Aufwertung. Dies war auch der Grund dafür, dass wir dieses Jahr eine Fortsetzung vereinbart haben.

Lasst uns gemeinsam einen internationalen Zweikampf auf der Strecke, mit einem vollen und bunten Fahrerfeld erleben und dem Scootersport weiter Aufwind verleihen.

... es wird Zeit, dass die neue Saison endlich beginnt!

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23Feb/18Off

Einschreibung

Ab sofort ist die Einschreibung für 2018 möglich.

Fahrer aus dem letzten Jahr können sich Ihre Startnummer bis zum 20.03.2018 sichern.

Die Fahrerliste 2017 haben wir uns leider bei der Umstellung  zerschossen, versuchen diese aber die nächsten Tage wieder herzustellen.

 

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17Okt/17Off

Saisonfinale der EST 2017 in Jueterbog: Der Asphalt brennt.

Mit Spannung wurde der letzte Lauf zur diesjährigen Meisterschaft der EST erwartet. Dabei ging es weniger um die letzten Fights auf dem Weg zur Meisterschaft, sondern viel mehr um die neue Streckenführung nachdem Umbau 2015. Und das Layout stellte sich auch in Wirklichkeit als richtig anspruchsvoller Track heraus. Kurven ohne Ende, ein Wechsel zwischen langsam und schnell geführten Passagen und ein glühender Asphalt verlangten den Startern alles ab. Um die neue Streckenführung kennenzulernen, hatten die Teilnehmer trotz Tagesveranstaltung mehr als 2 Stunden Zeit zum Freien Fahren. Nachdem das richtige Set-Up und die Ideallinie auf der nun über 1,4km langen Strecke gefunden war, lautete das Fazit: Super anspruchsvolle Strecke, die alles abverlangt, aber mega Spaß macht!

 

Nachdem in den Klassen 1,2,3,4,5 und 6 die Meister schon seit dem letzten Rennen feststehen, ging es beim 6. Rennen eher um die Tages- als um die Meisterschaftswertung. Der Ehrgeiz der Teilnehmer war trotz dessen ungebrochen, denn immerhin geht es ja auch noch um die Ehre. Bevor es jedoch in die Startaufstellung ging, musste erstmal das Zeittraining absolviert werden. Bei Tagesveranstaltung gibt es immer nur ein Zeittraining, sodass alles auf dem Punkt passen musste.

 

Folgende Startaufstellung resultierte aus dem Zeittraining:

Klasse 1: 1. A.Dittmar – 2. P. Stefanutto – 3. R.Richter

Klasse 2: 1. N. Dersch – 2. M. Schröder – 3. D.Kückmann

Klasse 3: 1. K. Pohl – 2. A. Lukas – 3. P. Borowski

Klasse 4 + 5 +6 +7: 1. L. Göttlicher – 2. C. Falkowski – 3. A. Quast

Langstrecke: 1. Aua im Kopf – 2. GT Racing Team – 3. Preussen Racing

Pünktlich um 13:00Uhr hieß es dann startfrei für die letzten beiden Rennen dieser Saison.

Klasse 1 – Rookies

Alexander Dittmar auf Pole war auch in Jüterbog in einer anderen Liga unterwegs. Schon im Zeittraining war dieser 1,5 sek. Schneller als der Zweitplatzierte. Mit diesem großen Vorsprung setzte er sich auch direkt vom Start an vom Teilnehmerfeld ab. Dahinter ging es zwischen Richter und Stefanutto um den zweiten Platz und den wichtigen Punkten, um auch den zweiten Platz in der Meisterschaft einzufahren. Runde um Runde fighteten die beiden um die Position, am Ende konnte Richter mit hauchdünnem Vorsprung diese Position vor Stefanutto behaupten. Dahinter landete K.Preis vor Hüskes.

 

Auch im zweiten Rennen hämmerte Dittmar vorneweg. Dieser war bis zum Ziel nicht zu stoppen. Richter lag bis Runde 8 dahinter, musste sich dann aber Stefanutto und Preis geschlagen geben. Dahinter landete Eugen Elli auf Platz 5.

 

Klasse 2 – SuperSport

Dersch - als Gaststarter in der Klasse 2 - und Schröder lieferten sich ein tolles und spannendes Kopf an Kopf Rennen. Schröder konnte direkt die Führung vom Erstplatzierten übernehmen . Dersch, mit mehr Leistung, jagte Schröder und bis kurz vor Schluss glaubte man auch, dass er die Führung behalten würde. In der letzten Runde erwischte es ihn dann und er musste nach einem Rutscher Dersch ziehen lassen. Für Kückmann reichte es nicht ganz um ans Spitzenduo ranzukommen. Er fuhr auf den dritten Platz. Dahinter folgten Beerhues und Brüggeshemke.

 

Im zweiten Lauf gelang Schröder ein super Start. Jedoch konnte er die Führung nicht behaupten, da mit zunehmenden Rennverlauf die Leistung des Rollers immer weiter abfiel. Dersch spielte dies in die Karten. Kückmann profitierte ebenfalls davon und setze an zur Aufholjagd auf Dersch. Am Ende reichte es nicht, um ihn die Führungsposition streitig zu machen. Nachdem Schröder zeitweise bis auf Platz 6 zurückfiel, konnte dieser am Ende noch Platz 3 und einen Platz auf dem Podium einfahren. Begünstigt wurde er auch durch den Ausfall von Brüggeshemke. Platz 4 ging an Beerhues und Platz 5 an Nabbefeld.

 

Klasse 3 – Expert

Mit Spannung wurde das letzte Rennen der Expert erwartet. Pohl, Lukas und Borowski waren nur knapp 2 Zehntel voneinander im Training entfernt gewesen. Und was für ein Rennen wurde es. Pohl stand in der Startaufstellung auf Platz 1 bereit. Die Ampel ging an und der Scooter dafür aus. Alle Ankickversuche blieben ohne Erfolg. Das Feld aus der Einführungsrunde zurück, musste Pohl durchstreifen und von hinten starten, nachdem der Roller wieder lief. Was für ein Pechvogel in dieser Saison. Dadurch war der Weg frei für A. Lukas. Dahinter wurde es auch schon hitzig. Harder, Ong, Borowski gönnten sich nix. Davon profitierte Lukas, in dem er sich Stück für Stück absetzen konnte. Pohl setze an zu einer richtig guten Aufholjagd. Borowski musste den. Dreikampf in Runde 7 mit technischem Defekt aufgeben. Das nutze Harder um Lukas anzugreifen. Für 5 Runden konnte Harder auch die Spitze übernehmen, musste sich am Ende aber doch noch einem starken Lukas ergeben. Pohl gelang nach wilden 10 Runden die Aufholjagd bis auf Platz 3, wo er das Rennen auch beendete.

 

Im zweiten Rennen sollte es für Pohl besser laufen. Den Start gewann er und von diesem Zeitpunkt an, lief es für Ihn. Lukas jagte Pohl kam aber nicht an ihm vorbei. Dafür wurde Borowski Runde für Runde schneller und übernahm in Runde 10 die Spitzenposition. Pohl aber wollte es wissen und fighte um jeden Zentimeter. In Runde 13 nutze er seine Chance und konnte sich vor Borowski setzen. Lukas kam am Ende auf Platz 3. Dahinter folgten Harder und Shahin.

 

Klasse 4:

Henry Zehe war vom Start an schnell unterwegs und jagte seine anderen Konkurrenten der Klasse 7. Hartung auf Platz 2 hatte mit knapp 2 Sekunden langsamer durchschnittlicher Rundenzeit keine Chance, um an ihn ranzukommen. Auf Platz 3 lag Kapmeier vor Gronow.

Im 2. Rennen erwischte es Henry Zehe mit technischem Defekt, sodass der Weg frei war zum Sieg für H. Hartung. Platz 2 belegte Kapmeier vor Gronow.

Klasse 5:

Im 6. Lauf bekam S. Bickell Konkurrenz im Kampf um Platz 1. C. Falkowski ging als Gaststarter an den Start und fuhr zwei sehr gute Rennen. Daher reichte es für Bickell nur für Platz 2.

Klasse 6:

Kein Starter

Klasse 7

Die Pitbike-Klasse dominierte der Youngstar L. Göttlicher nach Belieben. Mit seinem enormen Gewichtsvorteil und dem super Speed, gab es kein Herankommen für die Verfolger Quast und Neumaier, die sich in beiden Rennen mit Platz 2 und 3 begnügen mussten.

Langstrecke:

Insgesamt 13 Teams gingen an den Start, um die letzte Herausforderung in diesem Jahr zu meistern. Die Renndistanz lag bei nur 1,5 Stunden, da es sich um eine Tagesveranstaltung handelte. Ein wenig Hektik gab es zu Beginn des Rennens, da ein Team seinen Transponder vergessen hatte, ein Transponder nicht ging und einer falsch war. Somit dauerte es etwas, bis auf dem Live-Bildschirm die richtige Wertung angezeigt wurde. Lukas Racing fuhr bis zur Mitte einen respektablen Vorsprung von 2 Runden heraus. Ab dann setzte RMU Team Germany zur Aufholjagd an. Am Ende reichte es nicht ganz für RMU und Lukas Racing sicherte sich den Sieg. Auf Platz 3 folgten die Berliner von Preussen Racing. Platz 4 und 5 gingen an GT Racing und HK Racing.

Mit dem 6. Rennen geht eine tolle und zugleich spannende Saison zu Ende. Wenig Verletzte, viele tolle Fights und ein super Nachwuchsfahrerfeld in Klasse 1. Viele Neueinsteiger haben sich für 2018 angekündigt, auf die wir uns schon richtig freuen. Die Klasse 2 war schon in 2017 das leistungsmäßig zusammenhängendste Feld, was viele viele Zweikämpfe gebracht hatte. Wir sind gespannt, wie die Aufsteiger aus Kl. 1 das Feld neu mischen. Eine besondere Spannung verspricht im kommenden Jahr die Klasse 3 - Expert. Nachdem Andreas Lukas den Thron von Marc Harder erobert hatte, zeigte sich dieser als fairer Verlierer. Gemeinsam feierte die Kontrahenten die ganze Nacht. Am Ende gab es dennoch eine kleine Kampfansage in Richtung Lukas: So trete ich nicht ab. 2018 werde ich mir die Krone zurückholen. Nachdem auch Borowski sein Comeback angekündigt hat, wird die Klasse 3 auch mit A. Pohl und Shahin wirklich spannend werden. Mal sehen, ob am Ende nicht auch Ong nochmal um die Meisterschaft 2018 mitreden kann. Wir dürfen also gespannt sein, auf die Rennen im kommenden Jahr.

Am Ende des Abends fand dann die standesgemäße Meisterfeier statt. Nach der Ehrung der Meisterschaftsteilnehmer wurde mit einer ordentlichen Party die Saison 2017 abgeschlossen und bis tief in den Morgen gefeiert.

 

Die Termine für die neue Saison werden vsl. Anfang November bekanntgegeben.

V.i.S.d.P.
Andre Schwarz

(2. Vorsitzender EST e.V.)

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