EST
17Aug/19Off

Rennbericht zum 3. Lauf in Wittgenborn vom 29.06.-30.06.2019

Rennbericht zum 3. Lauf der EST 2019 in Wittgenborn
Wittgenborn war der Austragungsort des 3.Laufs der EST 2019. Zu Gast war die
belgische Rennserie 2race.be. Ein großes internationales Fahrerfeld aus 8
Nationen schmückte die 1038m lange Kartbahn in der Mitte Deutschlands. 16
Klassen in 7 Gruppen, mehr als 100 Fahrer. Das roch nach Rennsport pur. Schon
zu Beginn des Wochenendes war klar, dass wird eine ganz heiße Kiste. Im
wahrsten Sinne des Wortes. Bis zu 37 Grad Außentemperatur zeigte das
Thermometer und forderte den Fahrern körperlich alles ab.
Unter den idealen Bedingungen brannten die Fahrer Bestzeiten in den Asphalt.
Die Ergebnisse des Zeittrainings zusammengefasst nach Klassen:

Klasse 1 – Rookies by Scooter-Attack:

1 .#249 Denis D’Alessandro 56.234
2. #19 Dustin Schnelle 56.808
3. #143 Lorenz De Wit 57.365

Klasse 2 – SuperSport

1. #88 Christian Kreutzmann 55.008
2. #13 Sascha Sperling 55.491
3. #87 Stefan Durchner 55.827

Klasse 3 – Expert by Scooter-Attack

1. #58 Marc Harder 53.206
2. #12 Martin Simonsen 53.667
3. #169 Yannick Ong 53.739

Klasse 4 – Supramatic & Bigbore

1. #79 Thomas Hasenberg 57.263
2. #2 Heiko Hartung 57.617
3. #243 Ralf Keppmeyer 58.810

Klasse 5 – Pitbike
1. #73 Achim Bähr 54.568
2. #191 Julien Dammert 55.307
3. #331 Patrick Rauter 58.213

Langstrecken-Rennen:

22 Teams wollten sich in der 3-Stunden-Hitzeschlacht um Wittgenborn duellieren.
Und so wurde es ziemlich voll am Start. Und obwohl 3-Stunden Zeit waren, ging
es nach Schwenken der Deutschlandflagge heiß her. GT Racing auf Pole startete
fast mit einem Highsider beim Sprung auf den Scooter. Dies nutze Team
Avalanche, gefolgt von A.K.A. Racing. GT Racing lag dahinter. Avalanche führte
das Feld knapp ein Drittel des Rennes an. Nach Boxenstopp in der 60ten Runde
übernahm Team Dekkers. Jedoch nur kurze Zeit. Durch Boxenstopps konnte sich
GT Racing wieder nach vorne katapultieren. Und danach ging es für das Team nur

noch nach vorne. Runde um Runde wuchs der Vorsprung. Hinter GT Racing ging
es zu wie im Taubenschlag. Positionswechsel Runde um Runde. Avalanche
versuchte alles um GT Racing nicht völlig ziehen zu lassen, musste aber sich dem
Speed geschlagen geben. GT Racing siegte nach 181 Runden und 3:00:11:338
Rennzeit mit 4 Runden Vorsprung. Avalanche lag auf Platz 2, dahinter kam Team
Dekkers. König Racing kam in der EST-Wertung auf den zweiten Platz vor German
PitBike.

Rennsonntag:

Klasse 1: Rookies by Scooter-Attack:
Schnelle gegen D’Alessandro lautete das Startduell. Startsieger blieb der
15jährige Schnelle. D’Alessandro und De Wit dahinter. Dahinter folgten Alles,
Hüskes, Hafke und Stephan. Das Führungstrio setzte sich vom Feld ab. Braunbeck
stürzte früh zu Beginn des Rennes. Hüskes greift sich im Verfolgerfeld Alles und
versucht am Führungstrio dran zu bleiben. Schnelle lässt sich von D’Alessandro
jedoch nicht gefährden und fährt vorne weg. De Wit hat keine Chance an
D’Alessandro vorbei zu kommen. Im Verfolgerfeld stürzte der Anführer Hüskes.
Am Ende war blieben die Platzierung bis zum Ende. Schnelle siegt souverän vor
D’Alessandro, dahinter De Wit, Hafke und Alles.
Vor dem zweiten Rennen fiel auf, dass 3 Fahrer fehlten. Klingenberg, Hüskes und
Johanshon hatten den am Samstag geänderten Zeitplan nicht gesehen. Und
somit mussten die drei Starter nach der Warm-Up-Runde ans Ende des Feldes.
Schnelle direkt vorne weg. Alles, D’Alessandro und De Wit hinterher. Bis zur
Runde 5 sah es so aus, als konnte Alles den Speed im zweiten Rennen mitgehen.
An Position 2 liegend stürzte dieser. Auch wenn es zuerst so aussah als könnte er
noch weiterfahren, so musste er kurze Zeit später mit technischem Defekt
aufgeben. Schnelle war auch im zweiten Rennen nicht schlagbar. D’Alessandro
blieb im sicheren Abstand. Dahinter cashte sich Hafke De Wit und sicherte sich
damit Platz 3. Und auch Pufahl konnte noch De Wit auf dem vierten Platz
kassieren.
Gesamtwertung Klasse 1: Rookies by Scooter-Attack:

1. Platz #19 Dustin Schnelle
50Pkt.

2. Platz #249 Denis D’Alessandro
40Pkt.

3. Platz #10 Rainer Hafke

29Pkt.

Klasse 2: SuperSport & Klasse 4: Supramatic & BigBore
Auf Pole stand Kreutzmann, der wieder top vorbereitet bis in die Haarspitzen
motiviert war. Aber auch Sperling hoffte auf einen Lauf ohne Sturz und
technischen Defekt. Nabbefeld fuhr aus dem Vorstart wieder in die Box und
startete nachträglich mit großem Rückstand. Nachdem die Ampel erlosch raste
Kreutzmann dem Feld davon. Durchner hatte den besseren Start und kassierte
Sperling. Mit Abstand folgten Loibl, Richter. Kreutzmann, Durchner und Sperling
setzten sich vom Rest des Feldes ab. Durchner und Sperling blieben jedoch
chancenlos. Kreutzmann fuhr ein absolut fehlerfreies Rennen. Richter auf Platz 4
führte das Verfolgerfeld an. Freimüller versuchte Loibl zu attackieren. Der blieb
jedoch cool und blockte alle Angriffe ab. Am Ende blieben die Position gleich und
Kreutzmann siegte vor Durchner, Sperling, Richter und Loibl.
Im zweiten Rennen setzte sich Kreutzmann wieder durch. Nabbefeld verträumte
den Start und musste viele Plätze einbüßen. Hinter Kreutzmann lagen Durchner,
Sperling, Loibl und Richter. Kreutzmann an der Spitze setzte sich vom Feld ab.

Sperling jagt Durchner. Freimüller machte Druck auf Loibl. Loibl konnte noch
gegen halten. Nach einem Sturz war der Weg jedoch frei für Freimüller. Auch
vorne schnappte sich Sperling Durchner. Während Kreutzmann bislang
konkurrenzlos fuhr, bekam Sperling nachdem Überholmanöver einen Speedkick.
Er knabberte am Vorsprung von Kreutzmann. Doch dann erwischte es Sperling
wieder. Nach einem Sturz am Posten 5 musste er wieder einmal vorzeitig
aufgeben. Damit hatte Kreutzmann freie Bahn. Durchner war schon fast durch auf
der 2, als dieser in der letzten Runde stürzte. Er rappelte sich auf und bekam den
Scooter mit Glück wieder an. Im Schneckentempo ging es hinter dem Feld über
die Ziellinie. Durch den Ausfall von Sperling sicherte er sich noch wichtige
Meisterschaftspunkte. Platz 2 errang Richter vor Freimüller.
Gesamtwertung Klasse 2: SuperSport:

1. Platz #88  Christian Kreutzmann
40 Pkt.

2. Platz  #98 René Richter
33 Pkt.

3.Platz #80 Michael Freimüller
26 Pkt.

Klasse 3: Expert by Scooter-Attack:
Harder gegen Andersen und Simonsen. Das war das Meisterschaftsduell. Im
Zeittraining zeichnete sich schon ab, dass auch Ong und Sonne ein Wörtchen
mitreden wollten. Der Start lief für Harder am Besten. Er konnte die leichten
Dänen hinter sich lassen. Dahinter platzierte sich Ong vor Simonsen, Andersen
und Sonne. Harder konnte sich von Ong absetzen. Beerhues und Lukas fielen früh
im Rennen aus. Nach 2 Runden fand Simonsen zu seinem Speed. Sofort baute er
Druck auf Harder auf. Kurz darauf war es dann soweit. Simonsen ging außen nach
Start-Ziel an Harder vorbei. Andersen tauchte dann hinter Harder auf. Der hatte
leichtes Spiel und konnte Harder mühelos überholen. Brüggeshemke schlug
zeitnah heftig in die Streckenbegrenzung ein und musste danach passen. Harder
gab jedoch nicht auf. Er blieb an Andersen dran und lauerte auf seine Chance,
sich den zweiten Platz zurück zu erobern. Harder wurde belohnt. Andersen
verbremste sich in der Schikane und Harder rückte auf Platz 2 vor. Andersen ging
sofort in den Gegenangriff und schenkte Harder keinen Meter. Ong stürzte
zwischenzeitlich in der Kurve vor Start-Ziel und konnte nicht mehr eingreifen.
Andersen`s Hartnäckigkeit war erfolgreich. Harder musste ihn gehen lassen. Zu
aller Überraschung schaffte auch noch Sonne eine Überraschung. Er überholte
aus dem Nichts Harder und fuhr auf Platz 3. Simonsen war zu derzeit schon
uneinholbar als Erstplatzierter über Start-Ziel gefahren.
Im zweiten Rennen dominierte Simonsen den Start. Harder dahinter. Sonne
konnte an den Speed aus dem ersten Rennen anknüpfen und fuhr auf Drei.
Dahinter Andersen und Lukas. Sie bildeten das erste Fahrerfeld und kämpften
Reifen an Reifen, um jeden Zentimeter. Das Verfolgerfeld führte Brüggeshemke
vor Schröder, Beerhues und Dersch an. Auch hier gab es viele spannende
Zweikämpfe, Reifen an Reifen. Sonne jagte Harder und suchte die Lücke, um an
Ihn vorbei zugehen. Harder machte sich in den Kurven ganz breit und konnte
Sonne im Schach halten. Lukas stürzte und musste danach aufgeben. Simonsen
und Harder konnte zwischenzeitlich sich etwas vom Feld absetzen. Dersch fiel mit
technischem Defekt aus. Andersen kam in der letzten Runde vorbei. Wahnsinn,
wo der noch den Speed herholt. Und für Sonne kam es dann ganz bitter. Dieser
stürzte kurz vor Schluss und vergab wichtige Punkte.
Gesamtwertung Klasse 3: Expert by Scooter-Attack:

1. Platz #12 Martin Simonsen
45Pkt.

2. Platz #60 Stefan Andersen
41Pkt.

3. Platz #58 Marc Harder
33Pkt.

 

Klasse 4: Supramatic & BigBore
1.Platz #79 Thomas Hasenberg
50Pkt.

2. Platz #2 Heiko Hartung
40Pkt.

3.Platz #16 Daniel Lovenich
29Pkt.

Klasse 5: PitBike:
Die Pitbikes startet in einer Mixklasse gemeinsam mit Klassen von 2Race.be.
Achim Bähr war in beiden Rennen der absolute Überflieger und dominierte das
Feld über alle Klassen nach Belieben. Zeitweise sah es schon sehr locker aus.
Rauter auf Platz 2 und Lang auf der Drei blieben chancenlos.
Im zweiten Rennen startete auch Dammert mit. Dadurch hatte Bähr deutlich
mehr zu tun und konnte nicht mehr so einfach davon fahren. Dammert blieb am
Ende mit 5 Sekunden Rückstand auf gebührlichen Abstand. Rauter landete auf
Platz 3 vor Lang.
Gesamtwertung Klasse 5: PitBike:
1.Platz  #73  Achim Bähr
50 Pkt.

2.Platz #331 Patrick Rauter
36 Pkt.

3.Platz #70 Benjamin Lang
29 Pkt.

Das nächste Rennen findet am 27.07-28.07 in Zielona/Gora statt. Wir freuen uns
nach 4 Jahren Pause wieder ein Rennen auf dem wunderschönen Kurs in Polen
anbieten zu können.
V.i.S.d.P. Andre Schwarz
(2. Vorsitzender der EST e.V.)

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